Brakula-Sanierung im Plan

Kandidaten für Bramfeld, Farmsen-Berne und Steilshoop nominiert

Am 18. September wählten die rund 80 anwesenden SPD Mitglieder ihre Kandidatinnen und Kandidaten zur Bürgerschaftswahl im Wahlkreis 12 Bramfeld-Farmsen-Berne.

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Jens Schwieger, Regina Jäck und Lars Pochnicht

Spitzenkandidat ist Jens Schwieger (64). Der Berufsschullehrer ist seit 2011 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und Fachsprecher für Arbeitsmarktpolitik. Für Platz zwei wurde die Bramfelder Bürgerschaftsabgeordnete und Sozialpolitikerin Regina Jäck (57) nominiert. Auf Platz drei folgt der Bürgerschaftsabgeordnete und Verkehrsexperte Lars Pochnicht (38) aus Farmsen-Berne.

 

Infostand Herthastraße

Heute auf dem gemeinsamen Infostand der Distrikte Bramfeld-Nord und -Süd

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v.l.n.r. Andreas Ernst, Christine Krahl, Heinz Plezia, Jens Schwieger, Sarah Mania, Regina Jäck

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Die Kandidatinnen aus Bramfeld-Süd Christine Krahl und Heinz Plezia

Wir setzen auf starke Bezirke!

SPD setzt auf starke Bezirke

Die Stadtteilarbeit der Bezirke ist für Hamburg unverzichtbar. Das wird gerade in der Diskussion zum Ausbau der öffentlichen Unterkünfte für Flüchtlinge deutlich. Überall in den 7 Hamburger Bezirken stellen sich die Stadtteile den Herausforderungen, gibt es großes humanitäres Engagement. Auch die Erfolge im Wohnungsbau werden maßgeblich durch die Bezirke vorangebracht. Sie schaffen das nötige Baurecht und organisieren die Bürgerbe­teiligunsprozesse vor Ort. Und sie sorgen dafür, dass Hamburg grün bleibt: Sie sichern unser Stadtgrün, unsere Parks und wachsende Naturschutzgebiete.

Weil die Bezirke für ein lebenswertes Hamburg nicht wegzudenken sind, haben wir sie in den letzten drei Jahren in ihrer wichtigen Rolle unterstützt und ihren Aufgaben auch finanziell besonders Rechnung tragen – trotz Schuldenbremse. Dies wollen wir auch zukünftig tun:

  • Die Steigerungsrate der Bezirksbudgets soll weiter über der allgemeinen Steigerungsrate des Haushalts liegen.
  • Der, im Hinblick auf die Schuldenbremse unvermeidliche, Personalabbau soll geringer ausfallen als in der Gesamtverwaltung – aktuell haben die Bezirke sogar mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als 2011.
  • Der Quartiersfonds, der von der Bürgerschaft 2012 zur Unterstützung der Stadtteilarbeit vor Ort geschaffen wurde, wird weiterhin finanziert und aufgestockt. Damit geben wir den Bezirken ein verlässliches Förderinstrument für die soziale Infrastruktur an die Hand. Bis heute wurden so bereits über 80 Projekte in der ganzen Stadt gefördert.
  • Mit dem Sanierungsfonds wurden und werden wichtige Infrastrukturen auch in den Bezirken in Ordnung gebracht. Aktuell leisten sie einen großen Beitrag, damit am Ende der Wahl Periode 400 km Fahrbahn saniert sind.
  • Die Bezirksamtsleitungen unterstützen wir dabei, ihren Modernisierungskurs unter dem Motto „Bezirksverwaltung 2020“ grundsätzlich selbst zu steuern – das ist bezirkliche Demokratie.

Im Mai 2014 sind Bezirkswahlen. Mit Ihren Stimmen entscheiden Sie hier über Fragen, die Ihre unmittelbare Nachbarschaft betreffen. Hamburg braucht starke Bezirke – stimmen

Dorfgraben: B-Plan-Entwurf liegt aus

Rund 100 Wohnungen sollen voraussichtlich ab Anfang 2015 am Bramfelder Dorfgraben entstehen. Jetzt liegt der Bebauungsplan-Entwurf „Bramfeld 64“ bis  zum 4. April im Bezirksamt Wandsbek aus (montags bis donnerstags zwischen 9 und 16 Uhr und freitags zwischen 9 und 14 Uhr). Bis zu diesem Zeitpunkt können Einwendungen schriftlich an das Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung des Bezirksamtes Wandsbek, Am Alten Posthaus 2, gerichtet werden.

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Im Frühjahr 2012 wurde bei einer Plandiskussion im Johannes-Brahms-Gymnasium erstmals über die geplante Aufstellung des Bebauungsplans Bramfeld 64 „Bramfelder Dorfgraben“ informiert. Insbesondere auf städtischen Flächen zwischen Bramfelder Chaussee und Fabriciusstraße sollen etwa 100 Wohnungen (Stadtvillen und Mehrfamilienhäuser) entstehen – und eine neue Verbindung „für den öffentlichen Personennahverkehr“. Früher hätte das Stadtbahn heißen können, aktuell sieht dies eher nach einer Busverbindung aus. Bereits bebaute Flächen an Fabriciusstraße und Bramfelder Chaussee sowie südlich des Seekamps sind mit in das Plangebiet einbezogen. Laut Bezirksamt wurden bereits mehrere Gutachten zu Auswirkungen auf Boden, Natur, Landschaft, Wasserhaushalt und Auswirkungen wie Lärm erstellt. Parallel zum Bebauungsplan wird das sogenannte „Landschaftsprogramm“ für einen Teilbereich des Plangebietes geändert (liegt ebenfalls zur Einsicht aus). Dabei geht es unter anderem um die Neugestaltung der Grünflächen.