Bramfelder Spitze – es geht voran

Was wir im Vorbeifahren nur ahnen können, es geht voran. Nachdem die zweistöckige Tiefgarage “gedeckelt” worden ist, ist jetzt das Erdgeschoss im Aufbau.

Dank vorgefertigter Wände geht so etwas erfahrungsgemäß sehr schnell.

Der besseren Übersichtlichkeit wegen hier ein Foto aus dem Otto-Gebäude.

Foto: Leonard Judt

Wir werden den Bau weiter begleiten.

Umgestaltung Haldesdorfer Straße

Ab dem 2. Quartal des nächsten Jahres wird die Haldesdorfer Straße zwischen Werner-Otto-Straße und Steilshooper Allee von Grund auf erneuert und umgestaltet. Dazu auch ein Stück der Straße Barmwisch. Die Baumaßnahme wird wohl ein Jahr in Anspruch nehmen.

Ziel ist es, auf der ca. 1,7 km langen Strecke ein sicheres Fahrradfahren in beiden Richtungen zu ermöglichen. Dazu muss die Fahrbahn stellenweise verbreitert werden, so z.B. um eine längere Linksabbiegespur für die Fahrzeuge zu erstellen, die von der Steilshooper Allee kommend nach links in den Barmwisch abbiegen wollen.

Auch der Knoten Haldesdorfer Straße / Hegholt /Bannwartstraße wird umgestaltet: hier wird es eine Ampel und eine Linksabbiege-Spur geben.

In der vorliegende Planung sind vier zusätzliche Richtungshaltestellen vorgesehen, die künftig von der Linie 117 genutzt werden können. Zwei Richtungshaltestellen sind im Bereich der nördlichen Einmündung der Straße Hegholt-Nord vorgesehen, zwei weitere in Höhe des LIDL-Marktes. Der Zeitpunkt der Einführung der Linie ist aber noch nicht festgelegt.

Die Linie 117 soll als neue Tangente (U-Bahn) Bramfeld Dorfplatz – Wandsbek Gartenstadt – (S-Bahn) Holstenhofweg (S4 Ausbau) – (U-Bahn) Dannerallee (U4 -Verlängerung) – U Billstedt bis S Billwerder-Moorfleet und weiter bis zur S Mittlerer Landweg fahren.

Neue Parkbänke für unseren Stadtteil

Der Bezirk Wandsbek hatte im Sommer dieses Jahres angekündigt 50 zusätzliche Parkbänke in den öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen aufzustellen, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern und älteren und mobilitätseingeschränkten Bürgerinnen und Bürgern einen Rastplatz bei Spaziergängen in unseren Parkanlagen zu geben. Für die Standorte der neuen Parkbänke bat der Bezirk um Vorschläge der Wandsbekerinnen und Wandsbeker.

Bei der Auswahl von 25 der 50 Bankstandorte sollten die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit der Bezirkspolitik mitbestimmen. Jeder der fünf Regionalausschüsse im Bezirk Wandsbek wurde aufgefordert, mindestens fünf Standorte zu benennen, an denen sich eine Parkbank gewünscht wird. Die Liste mit Wunschstandorten wurde dann nach Wichtigkeit priorisiert und je Regionalgebiet sollten dann fünf Standorte realisiert werden. Für den Bereich des Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne ergab sich somit die Möglichkeit eigene Standorte zu nennen, an denen zusätzliche Parkbänke aufgestellt werden sollen.

Ende August hat nun der Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne neue Standorte beschlossen.

  1. Standort Fuchswiese: eine Bank zwischen Heukoppel und Reembusch
  2. Standort Park an der Osterkirche/Steilshooper Allee: eine Bank
  3. Standort KGV 545, Weg an der Seebek, Wiese zum Leeschenblick: eine Bank

Die Parkbänke bestehen aus einer Metallunterkonstruktion mit Sitzfläche und Rückenlehne aus Holz. Als Voraussetzung bei den vorgeschlagenen Standorten musste es sich um eine öffentliche Grün- und Erholungsanlage, eine Grünverbindung, einen Kleingartenverein oder Spielplatz handeln. Die Fläche, auf der die Parkbank errichtet werden kann, muss sich im bezirklichen Verwaltungsvermögen Stadtgrün befinden und es sollte kein Ersatz für eine bereits bestehende Bank sein.

Fertigstellung des Neu- und Umbaus Fabriciusstraße – Leeschenblick – Am Dorfgraben

Im Rahmen des Bündnisses für den Radverkehr hat der Bezirk Wandsbek, den neuen Kreisverkehr Fabriciusstraße, Leeschenblick und Am Dorfgraben fertig gebaut und eine Teilstrecke der Veloroute 5 um- und ausgebaut.

Die Radverkehrsführung wurde optimiert und die Bushaltestellen und Nebenflächen barrierefrei ausgebaut. Ein neuer Verbindungsweg zwischen Am Dorfgraben und der Bramfelder Chaussee verbessert außerdem die Wegeverbindung zwischen Steilshoop und Bramfeld.

Jobabbau bei Otto-Group

Entscheidung überprüfen und Anschlussperspektiven für die Beschäftigten erarbeiten

Die Otto Group plant die Schließung ihres Retourenbetriebes in Bramfeld. Von der Schließung, die für die zweite Jahreshälfte 2021 geplant ist, sind 840 überwiegend Teilzeitjobs betroffen.

Dazu die SPD-Bramfeld: „Der Verlust von 840 Arbeitsplätzen in Hamburg zugunsten von Betrieben in Polen und Tschechien wiegt schwer. Die Beschäftigten haben in den vergangenen Jahren mit Gehaltsverzicht zur Standortsicherung beigetragen. Sie sehen sich in ihren Hoffnungen, den Standort in Hamburg zu erhalten, nun enttäuscht. Wir bedauern, dass die Otto Group trotz der Beiträge und Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht zu einer anderen Entscheidung gekommen ist.

Wir hoffen, dass die Gremien der Otto Group diese Entscheidung noch einmal genau prüfen. Es kann doch nicht angehen, dass gerade in einer Zeit, wo viele Betriebe sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer um ihre Existenz kämpfen, ein Bereich, der modern aufgestellt und gut ausgelastet wird, allein aus Profitstreben verlagert wird.

Das ist auch ein schwerer Schlag für unseren Stadtteil, da viele der Beschäftigten aus der näheren Umgebung kommen. Und es sind vor allem Frauen, die die flexiblen Arbeitsmöglichkeiten bei OTTO nutzen.

Für den Fall, dass die Entscheidung bestehen bleibt, sollte Otto zusammen mit den Betriebsräten, ver.di und der Bundesagentur für Arbeit sehr sorgfältig für Anschlussperspektiven der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die überwiegend in Teilzeit arbeiten, sorgen.“

Online-Beteiligung zum Stadtteildialog Bramfeld 2020 gestartet

Lokale Partnerschaften für Demokratie Wandsbek:

Seit 2015 finden im Rahmen des Projekts „Lokale Partnerschaften für Demokratie Wandsbek“ Stadtteildialoge in verschiedenen Stadtteilen im Bezirk statt. Initiiert wird der Dialog vom Begleitausschuss des Projekts Lokale Partnerschaften. Darin vertreten sind das Fachamt Sozialraummanagement des Bezirksamts, die Bezirkspolitik, Sportvereine, Religionsgemeinschaften, Selbsthilfeorganisationen für Migrantinnen und Migranten, Flüchtlingsinitiativen und das Jugendforum.

Dieses Jahr findet die Veranstaltung online statt und alle Bramfelderinnen und Bramfelder sind herzlich eingeladen, dabei zu sein und  sich zu beteiligen. Dabei können zum Beispiel positive Aspekte des vielfältigen Zusammenlebens in Bramfeld genannt werden aber auch Wünsche und Anregungen für die zukünftige Entwicklung und Gestaltung des Stadtteils.

Es geht dabei nicht nur darum, die positiven Seiten Bramfelds kennenzulernen, sondern auch die Themen zu entdecken, bei denen Veränderungsbedarf besteht und gemeinsam herauszufinden, wie und mit wem daran gearbeitet werden kann.

Dies geschieht online in zwei Phasen. In der ersten Phase werden seit dem 1. September 2020 die Eindrücke aus dem Stadtteil gesammelt, um ein möglichst umfangreiches Stimmungsbild zu erhalten.

Eine Podiumsdiskussion am 20. Oktober 2020 bildet den Abschluss der ersten Phase der Online-Beteiligung, fasst die Inhalte und Ergebnisse des Stadtteildialogs Bramfeld zusammen und ordnet diese ein. Sie wird online übertragen und Zuschauende haben die Möglichkeit, über den Chat Fragen zu stellen und sich zu beteiligen.

Die Ergebnisse der Podiumsdiskussion sind die Grundlage für die zweite Phase, in der konkrete Maßnahmen und Projekte online diskutiert und entwickelt werden und Zuständige in Bezirkspolitik, Verwaltung oder im Stadtteil ansässige Institutionen und Organisationen eingebunden werden.

Unter folgenden Links ist die Plattform zu finden:

https://t1p.de/STD-Bramfeld oder https://adhocracy.plus/lokale-partnerschaften-wandsbek/

Für weitere Fragen und nähere Auskünfte steht Ihnen gern zur Verfügung:
Koordinierungs- und Fachstelle Lokale Partnerschaften für Demokratie Wandsbek

Demokratie-leben-wandsbek@lawaetz.de | 040 399936-63

Facebook: Lokale Partnerschaften für Demokratie Wandsbek

Instagram: @lopa_wandsbek

Propagandamarsch in Bramfeld

Nie vergessen:

Am 19. August 1933 , also heute vor 87 Jahren, fand der so genannte Propagandamarsch der Nationalsozialisten durch Bramfeld statt, zu dem SPD- und KPD-Angehörige zum Spießrutenlauf genötigt wurden. Ein Aufgebot von 100–200 SS-, SA- und NSDAP-Mitgliedern hatte ungefähr 20–30 Sozialdemokraten und Kommunisten aus ihren Wohnungen geholt, ihnen Schilder mit der Aufschrift „Wir Kommunisten sind Schweine“ und „Wir lernen Ordnung“ in die Hände gedrückt und sie zum Mitkommen gezwungen. Sie mussten Propagandazettel der Nationalsozialisten verteilen und man zwang sie, nationalsozialistische Lieder mitzusingen. Wenn sie nicht sangen oder nicht laut genug „Heil Hitler“ riefen, wurden sie von den Nationalsozialisten geschlagen und getreten, so dass einige der Misshandelten zusammenbrachen. Der Marsch führte die heutige Bramfelder Chaussee entlang, bis zum Hildeboldtweg, über Mützendorpsteed, Herthastraße und wieder die Bramfelder Chaussee zur Owiesenstraße, Fabriciusstraße, Bauernrosenweg und zurück zum Gasthof Kempau gegenüber der Osterkirche. Dort hielt der Ortsgruppenleiter der NSDAP, Emil Kaiser, eine Ansprache, in der er laut Berichten von Augenzeugen gesagt haben soll, dass die Zwangsteilnehmer heute noch mit einem blauen Auge davongekommen seien, man sie aber auch hätte totschlagen können.

Vorsicht unter Bäumen – Trockenstress kann zu Astbrüchen führen

Die Trockenheit der vergangenen zwei Jahre führt aktuell zu plötzlichen Grünastabbrüchen an Bäumen. Um die Gefahr für Menschen zu verringern, bittet die Umweltbehörde Spaziergängerinnen und Spaziergänger in Parks und Wäldern um besondere Aufmerksamkeit.

Mit dem Abwurf grüner Äste reagieren Bäume – insbesondere Eichen – auf den seit 2018 wirkenden Wassermangel. Die Grundwasserstände haben sich bis heute an vielen Stellen nicht vollständig erholt. Auch die Niederschläge im Winter konnten dieses Problem nicht beheben. Trockenstress kann bei den Bäumen zu einer Unterbrechung der Wasserzufuhr in den Leitungsbahnen führen. Grundsätzlich können alle Baumarten davon betroffen sein.

In diesem Jahr wurde dieses Phänomen auch bei Buchen beobachtet. Von außen sind die gefährdenden Äste nicht zu erkennen. Die Blätter sind grün und scheinbar weiterhin ausreichend mit Wasser versorgt. Starkregen und stärkere Winde oder Stürme belasten die Bäume mechanisch und verstärken damit die Gefahr von Ast-, Kronen- oder Baumabbrüchen beträchtlich.

Die Umweltbehörde bittet deshalb darum, beim Aufenthalt im Wald, in Parks und an Waldrändern besonderes achtsam zu sein, längere Aufenthalte vor allem unter Eichen und Kastanien zu vermeiden und bei Stürmen und stärkeren Böen den Wald nicht zu betreten.

Nutzen Sie, soweit möglich, die App „Hilfe im Wald“, die Ihnen im Unglücksfall schnell das Aufsuchen des nächstgelegenen Rettungstreffpunktes ermöglicht und die Rettungsleitstelle über diesen Rettungstreffpunkt informiert.

Die App „Hilfe im Wald“ ist für Android-, iPhone- und Windows-Geräte erhältlich. Näheres zu dieser App  unter http://www.intend.de/produkte/hilfe-im-wald/

Wieder Flohmarkt

auch auf dem Otto-Parkplatz in Bramfeld

Am Wochenende haben zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Krise wieder Flohmärkte in Hamburg stattgefunden. Zu den ersten Märkten gehörten am Sonnabend der “Flohdom” auf der Trabrennbahn Bahrenfeld und der Flohmarkt am Otto-Parkplatz in Bramfeld. Am Sonntag gab es Flohmärkte in Bergedorf oder auch in Eimsbüttel.

Registrierung am Eingang erforderlich

Für alle Märkte gelten Abstands- und Hygieneregeln. Auf dem Flohmarkt in Bramfeld wurden diese am Sonnabend strikt eingehalten. Besucherinnen und Besucher sowie Verkäuferinnen und Verkäufer mussten sich an den Eingängen registrieren. Mehr noch: “Wir halten zwei Meter Abstand zwischen den Ständen und wir haben dafür gesorgt, dass die Durchgänge mindestens vier Meter breit sind, damit sich die Leute nicht zu sehr drängen”, erklärte Christine Völkel, Sprecherin von “Menschen und Märkte”.