22-Tonnen-Findling bei U5-Bauarbeiten geborgen

Die Bauarbeiten für die neue U-Bahn-Linie 5 in Bramfeld haben eine beeindruckende Überraschung ans Licht gebracht. In rund sieben Metern Tiefe stießen die Arbeiter im Bereich der künftigen Bramfelder Haltestelle auf einen gewaltigen Findling. Der Koloss aus Granit wiegt stolze 22 Tonnen und hat die Größe eines kleinen Gartenhäuschens.

Es handelt sich um ein Relikt aus der letzten Eiszeit, das in der Saale-Eiszeit vor rund 20.000 Jahren durch Gletscher bis nach Hamburg transportiert wurde. Um den Riesen sicher zu bergen, war Millimeterarbeit gefragt: Ein Spezialkran hob den Stein aus dem Schacht, damit die Bauarbeiten planmäßig fortgesetzt werden kann, wo die Schlitzwandarbeiten jetzt nahezu abgeschlossen sind.

Die U5 Baustelle im letzten Juni (Foto: L. Judt)

Nun stellt sich die spannende Frage nach der Zukunft des eiszeitlichen Rückkehrers. Der Findling soll dauerhaft einen würdigen Standort erhalten. Wir hoffen natürlich sehr, dass dieser Platz direkt hier bei uns in Bramfeld gefunden wird. Zudem wird noch nach einem passenden Namen für den 22-Tonner gesucht.

Mehr Informationen und imposante Bilder des Findlings sind auffindbar auf der Projektseite der Hochbahn.