LIFE HAMBURG eröffnet: Ein neuer Treffpunkt für Bramfeld

Am 22. und 23. August 2026 ist es soweit: Der LIFE HAMBURG Campus öffnet zum ersten Mal seine Türen. Auf rund 15.000 Quadratmetern in Bramfeld entsteht damit ein Ort für lebenslanges Lernen, generationsübergreifendes Miteinander und Wohlbefinden. Das Eröffnungswochenende bietet ein buntes Programm für Familien, Jugendliche, Erwachsene und SeniorInnen mit Kreativ- und Bewegungsangeboten wie Malworkshops, Eltern-Kind-Yoga und Community Dance über Gesprächsformate, Paneldiskussionen und einen Live-Podcast bis hin zu vielen kleinen und großen Aktionen für Jung und Alt.

Teil des Campus sind unter anderem ein KreativSpace für Musik, Kunst, Video und Podcast, MINTSpaces, eine Multifunktionshalle mit Bühne, Sport- und Bewegungsräume, eine CampusKüche sowie Urban-Gardening-Flächen im Außenbereich. Auch die Kita Mouse House, die Academy of LIFE (eine Grund- und Stadtteilschule in freier Trägerschaft für die Stufen 1–10), ein MakerSpace und ein von Hobenköök betriebenes Café, wie man es auf dem Gut Karlshöhe schon kennt, gehören zum Angebot.

Das LIFE HAMBURG eröffnet im August seine Pforten (Foto: L.Judt)

Der Eintritt zur Eröffnung ist frei, eine Anmeldung wird jedoch empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Interessierte können sich über die Website www.life.hamburg informieren und Tickets für einzelne Programmpunkte sichern. LIFE HAMBURG ist ein gemeinnütziges Leuchtturmprojekt der Holistic Foundation von Janina Lin und Benjamin Otto und versteht sich als ein offener Ort für Begegnung, Austausch und persönliche Entwicklung in Bramfeld.

Ferienpass bringt vielfältige Angebote nach Bramfeld

Die Sommerferien stehen vor der Tür, und mit dem Hamburger Ferienpass gibt es auch in diesem Jahr wieder ein umfangreiches Programm für Kinder und Jugendliche. Schul- und Familiensenatorin Ksenija Bekeris (SPD) hat den Ferienpass vorgestellt, der seit Jahrzehnten für abwechslungsreiche und bezahlbare Ferienangebote in ganz Hamburg sorgt.

In Bramfeld können junge Menschen unter anderem beim Ferien-Schwimmspaß ins kühle Nass eintauchen, erste Erfahrungen beim Schnupper-Squash sammeln oder beim Bumerang-Bauen handwerklich aktiv werden. Kreative Angebote wie Perlenringe fädeln oder Nähkurse für Mädchen und Jungen stehen ebenso auf dem Programm wie Natur- und Yogaangebote speziell für Mädchen.

Auch außergewöhnliche Erlebnisse fehlen nicht: Beim Axtwerfen können Jugendliche ihre Geschicklichkeit testen, während die Theaterkurse auf Gut Karlshöhe über mehrere Tage hinweg Einblicke in Schauspiel und Bühnenarbeit ermöglichen. Damit ist für jede Altersgruppe und jedes Interesse etwas dabei.

Alle Angebote sind online unter ferienpass-hamburg.de einsehbar und können gezielt nach Alter, Zeitraum und Stadtteil gefiltert werden. Der Ferienpass ist über Schulen sowie an vielen Ausgabestellen erhältlich.

Bramfelder Stadtteilfest 2026

Es ist wieder so weit: Das Bramfelder Stadtteilfest 2026 steht vor der Tür und verwandelt das Herz von Bramfeld rund um den Marktplatz in eine bunte Festmeile. Am 12. – 14. Juni wird den Besucherinnen und Besuchern ein abwechslungsreiches Programm aus Live-Musik, Mitmach-Aktionen und einer Kinderrallye geboten. Der Fokus liegt ganz besonders auf Familien und Kindern, für die ein großes Angebot bereitsteht: Ein Riesen-Sandkasten, Karussells und ein Trampolin sorgen für Spiel und Spaß auf dem Marktplatz.

Das Programm spiegelt die Lebendigkeit Bramfelds wider: Auf den Bühnen sorgen lokale Bands, Chöre und Tanzgruppen für großartige Stimmung. Neben den musikalischen Darbietungen präsentieren sich zahlreiche Bramfelder Vereine, Institutionen und Gewerbetreibende mit eigenen Ständen. Von kreativen Bastelangeboten und Hüpfburgen für Kinder bis hin zu Informationsständen über aktuelle Projekte im Stadtteil ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Zu den neuen Attraktionen in diesem Jahr gehören ein Flohmarkt sowie ein Schülerbandwettbewerb am Samstag. Spannend wird es auch am Samstagabend bei der großen Stadtteilwette gegen die Marktplatz Galerie: Schafft es Bramfeld, 500 Menschen für eine Massenkaraoke mit Live-Band zu mobilisieren? Gewinnt unser Stadtteil, spendet die Marktplatz Galerie 5.000 Euro an das Projekt TONALi für die Entwicklung einer neuen App zur Förderung des Ehrenamts in Hamburg. Direkt im Anschluss folgt am Samstag das große Feuerwerk.

49€-Ticket für Hamburgs Senioren

Etwa 300.000 Fahrgäste ab 67 Jahren können ab dem 1. Mai vergünstigt das Deutschland-Ticket nutzen. 80.000 davon haben es schon.

Es kostet im HVV genau wie bundesweit 63 € monatlich. Allerdings gibt es für bestimmte Gruppen in Hamburg Ermäßigungen:

  • Seit dem 1. Mai 2026 kostet das Ticket für Senioren ab 67 Jahren 49 Euro monatlich.
  • Studierende zahlen für das Semesterticket in 2026 monatlich 37,80.
  • Auch Auszubildende können ihr HVV-Deutschlandticket für 37,80 Euro erhalten.
  • Das Deutschland-Jobticket kostet durch einen Arbeitgeber-Mindestzuschuss maximal 44,10 Euro.
  • Der Preis mit einem Sozialrabatt liegt in Hamburg bei 27,50 Euro. Anspruch hat, wer existenzsichernde Leistungen nach dem SGB II, dem SGB XII oder Grundsicherung im Alter bzw. Erwerbsminderung oder dem Asylbewerberleistungsgesetz erhält.
  • Für Schülerinnen und Schüler bleibt das Ticket weiterhin kostenlos.

Sportanlage Barmwisch erhält wichtige Sanierungsgelder

Gute Nachrichten für die Sportlandschaft in Bramfeld: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat im Rahmen des Bundesprogramms “Sanierung kommunaler Sportstätten” Fördermittel aus der sogenannten “Sportmilliarde” bewilligt. Davon profitiert auch Bramfeld: Insgesamt 769.500 Euro fließen direkt in die Sanierung und Erweiterung der Sportanlage Barmwisch.

Für Bramfeld ist dies ein bedeutender Schritt. Die Sportanlage am Barmwisch ist ein zentraler Treffpunkt für viele Aktive und ein wichtiger Ankerpunkt für den Breitensport. Mit dieser finanziellen Unterstützung kann die Anlage modernisiert und zukunftsfähig gemacht werden.

Dass diese Mittel nun nach Wandsbek fließen, ist auch dem engagierten Einsatz unserer Bundestagsabgeordneten Aydan Özoğuz zu verdanken. Sie hatte sich in den vergangenen Monaten intensiv für die Bedarfe im Wahlkreis eingesetzt. Neben dem Projekt in Bramfeld fließen weitere Fördermittel in die Sanierung der Umkleiden beim SC Condor sowie in die Außenanlagen des Gymnasiums Buckhorn. Insgesamt handelt es sich um eine Summe von über 2,8 Millionen Euro für unseren Bezirk Wandsbek.

Olympia-Informationsabend im BSV-Treff

Könnten die Olympischen und Paralympischen Spiele bald in unsere Hansestadt zurückkehren? Zu dieser spannenden Frage laden unsere Bürgerschaftsabgeordneten Jessica Hennig, Tom Hinzmann und Regina Jäck alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung ein. Im Fokus steht die mögliche Bewerbung Hamburgs für die Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044.

Der Austausch findet am Donnerstag, den 16. April 2026, um 19:00 Uhr im Vereinsheim des Bramfelder Sportvereins (Ellernreihe 88) statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Chancen, Herausforderungen und möglichen Auswirkungen einer erneuten Olympiabewerbung für Hamburg. Neben einem Überblick über den aktuellen Stand der Planungen wird es Gelegenheit für Fragen und den Austausch mit den Anwesenden geben.

Als Experten begleiten Steffen Rülke, Projektleiter der Olympiabewerbung, und die Para-Triathletin Nele Ludwig den Abend. Sie werden Einblicke in den aktuellen Planungsstand geben und erläutern, was die Spiele für den Leistungs- und Breitensport in Hamburg bedeuten könnten.

„Olympische und Paralympische Spiele sind eine große Chance für die nachhaltige Entwicklung der Stadt – insbesondere für Infrastruktur, Wohnungsbau, Arbeitsplätze und den Sport“, so Hennig und Hinzmann.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der U5-Findling hat einen Namen: „Bramfels“

Der spektakuläre 22-Tonnen-Fund aus der U5-Baugrube wurde nun offiziell getauft. Aus hunderten kreativen Einsendungen der Hamburgerinnen und Hamburger hat sich ein Favorit klar durchgesetzt. Umweltsenatorin Katharina Fegebank taufte den gigantischen Granitblock auf den Namen „Bramfels“. Der Name verbindet nicht nur den Fundort mit der massiven Beschaffenheit des Steins, sondern setzt auch die Hamburger Tradition fort, markante Findlinge mit prägnanten Namen zu ehren.

Aktuell ist der Findling nördlich der Baustelle zwischengelagert. (Foto: R.Jäck)

Nach der Taufe folgt nun der nächste wichtige Schritt: Die Suche nach dem endgültigen Standort. Aktuell lagert der Koloss noch seitlich der Baustelle, doch das Ziel ist klar. Wie Klaus Uphoff von der Hochbahn bereits andeutete, soll der „Bramfels“ nach Möglichkeit als neues Wahrzeichen im Umfeld der künftigen U-Bahn-Haltestelle in Bramfeld erhalten bleiben. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass dieser beeindruckende Zeuge der Eiszeit dauerhaft ein Teil unseres Stadtteils wird und dort an den historischen Bau der U5 erinnert.

Baustart für die Kommentierung des Kriegerdenkmals

Ein langjähriges Anliegen vieler Bramfelderinnen und Bramfelder geht nun endlich in die Umsetzung: Die Neugestaltung des Vorplatzes am Kriegerdenkmal nahe dem Alten Teich beginnt. Das in den 1930er-Jahren während der NS-Zeit errichtete Denkmal, das aufgrund seiner kriegsverherrlichenden Darstellung seit langem in der Kritik steht, erhält eine moderne und kritische Einordnung.

Das Herzstück der Umgestaltung nach dem Entwurf der Künstlerin Alke de Luise bildet eine neue, barrierefreie Platzfläche mit Sitzmöglichkeiten sowie ein Feld aus aufrecht stehenden, verkohlten Holzstelen. Diese sollen als bewusster Kontrast zum martialischen Charakter des alten Denkmals fungieren und einen Ort des Nachdenkens und der Völkerverständigung schaffen. Durch Informationstafeln wird das historische Denkmal zudem fachgerecht eingeordnet.

2021 auf dem Weg gebracht durch die rot-grünen Bürgerschaftsfraktionen (vlnr: Regina Jäck, Andreas Ernst, Lars Pochnicht)

Die Bauarbeiten sollen bereits die kommenden Wochen beginnen. Für die gesamte Maßnahme ist eine Bauzeit von etwa vier bis fünf Monaten veranschlagt, sodass mit einer Fertigstellung im Spätsommer 2026 zu rechnen ist. Während der Bauphase kann es im Bereich der Grünanlage am Alten Teich zu temporären Wegesperrungen kommen, da Teile der Wege als Baustellenzufahrt genutzt werden.

75 Jahre SPD Wandsbek: Ein stolzes Jubiläum mit prominentem Besuch

Der SPD-Kreis Wandsbek feierte kürzlich sein 75-jähriges Bestehen mit einem feierlichen Festakt. Das Jubiläum bot einen würdigen Rahmen, um auf viele Jahrzehnte erfolgreicher sozialdemokratischer Arbeit im Bezirk zurückzublicken und gleichzeitig den Blick auf die kommenden Aufgaben zu richten. Mit einem bunten Programm aus Rückblicken, Musik und einem engagierten Ausblick feierten zahlreiche Gäste.

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war der Besuch von Bundeskanzler a.D. Olaf Scholz als Ehrengast. Die Verbindung zum Kreis Wandsbek ist eine ganz persönliche: Scholz trat bereits im Jahr 1975 im Stadtteil Rahlstedt in die SPD ein.

Auch viele Genossinnen und Genossen aus Bramfeld besuchten die Festveranstaltung (Foto: R. Jäck)

U5-Baustelle: Fußweg-Lösung an der Fuchswiese

Die Bauarbeiten für die neue U5 sind ein wichtiges Zukunftsprojekt für Bramfeld, bringen aber auch Herausforderungen im Alltag mit sich. Besonders die Sperrung des Sandwegs an der Fuchswiese zwischen Heukoppel und Reembusch/Im Soll sorgte zuletzt für Unmut. Da dort bis voraussichtlich 2028 für die U5 ein Notausgang sowie der Zielschacht für den Tunnelbohrer entsteht, waren Anwohner gezwungen teils erhebliche Umwege in Kauf zu nehmen. Besonders für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger bedeuteten die langen Umwege zu Ärzten und Einkaufsmöglichkeiten eine enorme Belastung.

Dank einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen der Hochbahn und der SAGA konnte nun eine pragmatische Lösung umgesetzt werden. Da die SAGA Eigentümerin angrenzender Wohngrundstücke ist, wurde ein privater Verbindungsweg zwischen dem Fahrenkrön und dem beliebten Sandweg für die Öffentlichkeit freigegeben. Diese Abkürzung ermöglicht es jetzt Fußgängern, die Baustelle effizient zu umgehen und den Bramfelder Dorfplatz sowie wichtige Einkaufsmöglichkeiten und Ärzte wieder schneller zu erreichen.

Um die Sicherheit auf der neuen Route zu gewährleisten, wurde bereits eine zusätzliche Wegbeleuchtung installiert. Wir begrüßen diese nachbarschaftliche Lösung sehr, da sie zeigt, dass durch Dialog zwischen Stadtwirtschaft und Anwohnenden direkte Erleichterungen im Baustellenalltag geschaffen werden können