Der spektakuläre 22-Tonnen-Fund aus der U5-Baugrube wurde nun offiziell getauft. Aus hunderten kreativen Einsendungen der Hamburgerinnen und Hamburger hat sich ein Favorit klar durchgesetzt. Umweltsenatorin Katharina Fegebank taufte den gigantischen Granitblock auf den Namen „Bramfels“. Der Name verbindet nicht nur den Fundort mit der massiven Beschaffenheit des Steins, sondern setzt auch die Hamburger Tradition fort, markante Findlinge mit prägnanten Namen zu ehren.

Nach der Taufe folgt nun der nächste wichtige Schritt: Die Suche nach dem endgültigen Standort. Aktuell lagert der Koloss noch seitlich der Baustelle, doch das Ziel ist klar. Wie Klaus Uphoff von der Hochbahn bereits andeutete, soll der „Bramfels“ nach Möglichkeit als neues Wahrzeichen im Umfeld der künftigen U-Bahn-Haltestelle in Bramfeld erhalten bleiben. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass dieser beeindruckende Zeuge der Eiszeit dauerhaft ein Teil unseres Stadtteils wird und dort an den historischen Bau der U5 erinnert.