„Luise mit Lehne“ am Rückhaltebecken

Der Bezirk Wandsbek stellt neue Parkbänke in öffentlichen Grünanlagen auf. So soll das Naturerlebnis aufgewertet und neue Orte zum Verweilen geschaffen werden. Mit Beteiligung des hiesigen Regionalausschusses wurden mit Hinweise der Bürgerinnen und Bürger optimale Aufstellplätze gesucht und gefunden.

hier noch kurz nach dem Einbetonieren

In Bramfeld kann man nun beim Spaziergehen beim Gehweg Eenstock am Rückhaltebecken rasten. Die neuen Bänke sind von Bautyp „Lusie mit Lehne“ und laden ein Platz zu nehmen. Weitere Aufstellplätze sind bei der Fuchswiese sowie beim Park an der Osterkirche zu finden.

Startschuss für das neue kulturelle Zentrum im Herzen Bramfelds

Für rund 1,3 Millionen Euro wird das Försterhaus in Bramfeld instandgesetzt und die Kultur- und Bildungsarbeit vor Ort gestärkt

Seit knapp 40 Jahren hat das Bramfelder Stadtteilkulturzentrum BraKuLa (Bramfelder Kulturladen e. V.) seinen festen Platz im historischen Ortskern. Mit der Instandsetzung des denkmalgeschützten Försterhauses auf demselben Gelände wird zusätzlicher Raum für die stadtteilkulturelle Kultur- und Bildungsarbeit geschaffen. Zusammen mit dem bereits bestehenden BraKuLa wird das Försterhaus das neue Kulturzentrum „Bramfelder Kulturinsel“ im Herzen Bramfelds bilden.

Durch die Instandsetzung des Försterhauses wird der Standort deutlich aufgewertet und es lassen sich zukünftig noch weitere stadtteilkulturelle Visionen für den Bezirk verwirklichen. Der Bestand an ursprünglicher Bausubstanz und Ausstattung im Försterhaus ist bemerkenswert umfangreich erhalten und bietet somit die beste Grundlage für die Bewahrung und den Fortbestand dieses Denkmals. So wird das denkmalgeschützte Gebäude von 1880 zukünftig für ein großes Publikum erlebbar. Für die Finanzierung des rund 1,3 Millionen Euro teuren Projekts werden Mittel aus dem Quartiersfonds des Senats (400.000 Euro) sowie aus dem Bezirk Wandsbek (500.000 Euro) bereitgestellt. Darüber hinaus wird das Projekt durch das Denkmalschutzsonderprogramm VIII des Bundes mit 352.000 Euro gefördert. Die Umsetzung übernimmt die zur Finanzbehörde gehörende Sprinkenhof GmbH als zentrale gewerbliche Immobiliengesellschaft der Freien und Hansestadt Hamburg in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt.

Fegebank, Brosda, Dressel, Ritzenhoff
Brosda, Dressel
Brosda, Dressel
Dressel, Özuguz, Ritzenhoff
Brosda, Dressel
Dressel

alle Fotos (c) Oke Tadsen

Katharina Fegebank, Bezirkssenatorin: „Die Sanierung des Bramfelder Försterhauses schafft einen weiteren wertvollen Begegnungsraum für den Stadtteil. Gemeinsam mit dem Bramfelder Kulturladen stärken wir Kultur und Bildungsarbeit in Bramfeld nachhaltig – hin zur neuen ‚Kulturinsel Bramfeld‘. Die Kulturinsel bündelt Bildungsangebote und kulturelle Programme an historischer Stätte – ein tolles Beispiel für die Zusammenführung von Gegenwart und Geschichte im Stadtteil. Ich freue mich, dass wir zur Realisierung des Projekts mit Mitteln des Quartiersfonds beitragen können. Den zahlreichen langjährigen Unterstützerinnen und Unterstützern in Bramfeld und im Bezirk danke ich herzlich für ihren Einsatz.“

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Dank des jahrelangen Engagements der Bramfelderinnen und Bramfelder und der finanziellen Unterstützung von Stadt und Bund kann im historischen Ortskern Bramfelds endlich ein Kulturort entwickelt werden, der zukünftig Raum für ganz unterschiedliche, stadtteilkulturelle Nutzungen bietet. Mit der ‚Kulturinsel Bramfeld‘ entsteht ein Ort, an dem Stadtteilkultur und Denkmalschutz vorbildlich ineinandergreifen und einen Identifikationspunkt im Stadtteil entstehen lassen.“

Dr. Andreas Dressel, Finanzsenator: „Es geht los! Die Sanierung des historischen Försterhauses markiert den wichtigsten Schritt zur ,Kulturinsel Bramfeld‘, seit langem eine Herzensangelegenheit in Stadtteil und Bezirk. Die ,Kulturinsel Bramfeld‘ wird ein kulturelles Zentrum, das für diesen wachsenden Stadtteil auch eine wachsende soziale und kulturelle Infrastruktur bedeuten wird. Insofern freue ich mich, dass zusätzlich zu den Bundesmitteln der Senat über den investiven Quartiersfonds mit dazu beitragen kann, dieses für Bramfeld und Umgebung bedeutende Projekt anzuschieben.“

Thomas Ritzenhoff, Leiter Bezirksamt Wandsbek: „Es war ein langer Weg die Idee einer Bramfelder Kulturinsel zu realisieren. Wir sind sehr glücklich, dass der jahrelange Einsatz der Menschen im Stadtteil, der Lokalpolitik und der Verwaltung nun Früchte trägt. Wir werden die Sanierungsarbeiten eng begleiten und parallel in weiterhin enger Zusammenarbeit zwischen Kulturinsel Bramfeld e. V., BraKuLA und Bezirksamt die zukünftige Nutzung auf einen guten Weg bringen.“

Jan Zunke, Geschäftsführer Sprinkenhof GmbH: „Die umfassende Sanierung des als Denkmal eingetragenen Försterhauses im Rahmen der städtischen Immobilienstrategie sichert eine langfristige Nutzung durch das Kulturzentrum und wird aus der ehemals untergenutzten Immobilie eine optische und funktionale Bereicherung für den Stadtteil sein. Die Sichtbarmachung dieses historischen Erbes wirkt identitätsstiftend und schafft zweckdienliche Räume für ein gemeinsames Miteinander. Wir freuen uns auf den weiteren Projektverlauf und danken allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.“

Nein zur alten Radweg-Regelung

Unter dieser Überschrift berichtet das Bramfelder Wochenblatt mal wieder über die Radweg-Situation in der Straße Barmwisch zwischen Haldesdorfer Straße und Turnierstieg.

In einer Eingabe fordert ein Anlieger die erneute Freigabe des Radweges in beide Richtungen.

Dagegen hat sich das PK36 ausgesprochen. Die Regelung wurde 2015 aufgehoben, nachdem es an der Einmündung des Turnierstieg in den Barmwisch zu einer Unfallhäufigkeit gekommen sei. Als erste Maßnahme wurde der Radweg an dieser Stelle rot eingefärbt, dann wurde der Zweirichtungsverkehr aufgehoben.

Danach seien auch die Vorgaben für die Breite von Fahrradstreifen im Zweirichtungsverkehr geändert worden.

In diesem Jahr wird die Einmündung des Barmwisch in die Haldesdorfer Straße umgebaut. In Richtung Turnierstieg wird es dann einige Meter Schutzstreifen geben, bevor der Radfahrende auf die Fahrbahn geleitet wird.

Kommentar:

Das ist mehr als ärgerlich. Zumal es in Bramfeld mehrere Beispiele gibt, wo das PK36 nicht so konsequent ist (Siehe Bild unten, Ellernreihe). Wir haben uns sehr für die Wiedereinführung ausgesprochen, denn:

festzuhalten ist:

1. seit der Einfärbung des Radweges ist es zu keinem Unfall mehr gekommen (6 Jahre)

2. der Radweg wird trotz des Verbotes in beiden Richtungen benutzt, weil es für gefährlicher gehalten wird, sich im “Mischverkehr”, also auf der Straße zu bewegen.

Wir werden sehen, wie es mit der Unfallhäufigkeit aussieht, wenn nach dem Umbau der Kreuzung Haldesdorfer Straße/Barmwisch der Radverkehr in Richtung Turnierstieg nach einem kurzen Schutzstreifen auf die Straße gezwungen wird. Eine Straße, die so kurvig ist, dass es für Autofahrer und den 118er Bus fast unmöglich ist, den Radfahrenden zu überholen. Und dann soll der Radfahrende noch nach links in den Turnierstieg einbiegen! Ich verstehe, dass auch viele Schüler des Gymnasium Osterbek sich das nicht antuen werden. Ich auch nicht!

Jens Schwieger
Barmwisch: nicht breit genug?
Ellernreihe: breit genug?

Umgestaltung Haldesdorfer Straße

Ab dem 2. Quartal des nächsten Jahres wird die Haldesdorfer Straße zwischen Werner-Otto-Straße und Steilshooper Allee von Grund auf erneuert und umgestaltet. Dazu auch ein Stück der Straße Barmwisch. Die Baumaßnahme wird wohl ein Jahr in Anspruch nehmen.

Ziel ist es, auf der ca. 1,7 km langen Strecke ein sicheres Fahrradfahren in beiden Richtungen zu ermöglichen. Dazu muss die Fahrbahn stellenweise verbreitert werden, so z.B. um eine längere Linksabbiegespur für die Fahrzeuge zu erstellen, die von der Steilshooper Allee kommend nach links in den Barmwisch abbiegen wollen.

Auch der Knoten Haldesdorfer Straße / Hegholt /Bannwartstraße wird umgestaltet: hier wird es eine Ampel und eine Linksabbiege-Spur geben.

In der vorliegende Planung sind vier zusätzliche Richtungshaltestellen vorgesehen, die künftig von der Linie 117 genutzt werden können. Zwei Richtungshaltestellen sind im Bereich der nördlichen Einmündung der Straße Hegholt-Nord vorgesehen, zwei weitere in Höhe des LIDL-Marktes. Der Zeitpunkt der Einführung der Linie ist aber noch nicht festgelegt.

Die Linie 117 soll als neue Tangente (U-Bahn) Bramfeld Dorfplatz – Wandsbek Gartenstadt – (S-Bahn) Holstenhofweg (S4 Ausbau) – (U-Bahn) Dannerallee (U4 -Verlängerung) – U Billstedt bis S Billwerder-Moorfleet und weiter bis zur S Mittlerer Landweg fahren.

Neue Parkbänke für unseren Stadtteil

Der Bezirk Wandsbek hatte im Sommer dieses Jahres angekündigt 50 zusätzliche Parkbänke in den öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen aufzustellen, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern und älteren und mobilitätseingeschränkten Bürgerinnen und Bürgern einen Rastplatz bei Spaziergängen in unseren Parkanlagen zu geben. Für die Standorte der neuen Parkbänke bat der Bezirk um Vorschläge der Wandsbekerinnen und Wandsbeker.

Bei der Auswahl von 25 der 50 Bankstandorte sollten die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit der Bezirkspolitik mitbestimmen. Jeder der fünf Regionalausschüsse im Bezirk Wandsbek wurde aufgefordert, mindestens fünf Standorte zu benennen, an denen sich eine Parkbank gewünscht wird. Die Liste mit Wunschstandorten wurde dann nach Wichtigkeit priorisiert und je Regionalgebiet sollten dann fünf Standorte realisiert werden. Für den Bereich des Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne ergab sich somit die Möglichkeit eigene Standorte zu nennen, an denen zusätzliche Parkbänke aufgestellt werden sollen.

Ende August hat nun der Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne neue Standorte beschlossen.

  1. Standort Fuchswiese: eine Bank zwischen Heukoppel und Reembusch
  2. Standort Park an der Osterkirche/Steilshooper Allee: eine Bank
  3. Standort KGV 545, Weg an der Seebek, Wiese zum Leeschenblick: eine Bank

Die Parkbänke bestehen aus einer Metallunterkonstruktion mit Sitzfläche und Rückenlehne aus Holz. Als Voraussetzung bei den vorgeschlagenen Standorten musste es sich um eine öffentliche Grün- und Erholungsanlage, eine Grünverbindung, einen Kleingartenverein oder Spielplatz handeln. Die Fläche, auf der die Parkbank errichtet werden kann, muss sich im bezirklichen Verwaltungsvermögen Stadtgrün befinden und es sollte kein Ersatz für eine bereits bestehende Bank sein.

Naturkundlicher Spaziergang am Bramfelder See

Der Fachsprecher der SPD-Bezirksfraktion Wandsbek, Heinz Plezia, lädt am Samstag, den 11. Mai 2019 um 15 Uhr zu einem naturkundlichen Rundgang um den Bramfelder See ein. Treffpunkt am Bramfelder See, in Höhe der Schleuse am Bramfelder Redder. Was wächst rund um den Bramfelder See? Welche der Pflanze dort sind heimisch und welche nicht? Und was tut sich sonst in diesem Bereich? Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt der SPD Kandidaten für die Bezirksversammlung Wandsbek und Umweltexperte Heinz Plezia bei seinem naturkundlichen Rundgang um den Bramfelder See. Den Charakter des Bramfelder Sees als grünes Naherholungsgebiet zu bewahren, ist eine Herzensangelegenheit für Heinz Plezia. Neben Bewohnern aus Bramfeld und Steilshoop sind auch interessierte Gäste aus anderen Stadtteilen herzlich willkommen. Kommen Sie mit auf einen fachkundigen Spaziergang rundum den Bramfelder See und erfahren Sie etwas über das Grün vor Ihrer Tür! Für die Teilnahme am Rundgang genügt pünktliches Erscheinen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

11. Mai 2019, 15:00 Uhr

Treffpunkt: Bramfelder See, Schleuse am Bramfelder Redder

Erweiterte Servicezeiten im Kundenzentrum Bramfeld

Im Zuge der Angebotsoffensive für Hamburgs Kundenzentren werden die Servicezeiten für die Standorte Bramfeld und Walddörfer erweitert. In der Herthastraße in Bramfeld können Bürgerinnen und Bürger ab 1. Oktober künftig parallel zum Wochenmarkttag dienstags von 10 bis 18 Uhr (bislang montags 11:30 bis 18 Uhr) und freitags von 8 bis 14:30 Uhr die Dienste des mobilen Kundenzentrums in Anspruch nehmen.

Der für die Bezirke und damit auch für die Kundenzentren zuständige Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Mit der Serviceoffensive für unsere Kundenzentren optimieren wir das Angebot überall in der Stadt Schritt für Schritt weiter. Dabei spielen auch die mobilen Kundenzentren eine wichtige Rolle, die gut angenommen werden und sich bewährt haben. Die ab Oktober noch einmal erweiterten Servicezeiten an den Standorten in Bramfeld und Walddörfer sind eine gute Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort.“