U5 OST – JETZT KANN ES LOSGEHEN

Hamburgs neue U-Bahn-Linie U5 hat eine wichtige Hürde genommen. Die Planfeststellungsbehörde in der Behörde für Wirtschaft und Innovation (BWI) hat die Planungen der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) für den ersten Abschnitt der U5 von Bramfeld in die City Nord festgestellt. Im Rahmen des seit Sommer 2019 laufenden Planfeststellungsverfahrens prüfte die Behörde die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften in den Planungen und nahm eine Abwägung von privaten und öffentlichen Belangen vor.

(c) Hamburger Hochbahn

Mit dem nun vorliegenden Planfeststellungsbeschluss kann die HOCHBAHN die Aufträge für die bauvorbereitenden Maßnahmen erteilen. Die ersten Arbeiten zur Vorbereitung auf die Leitungsverlegungen sollen noch im Oktober beginnen.

Der rund 5,8 km lange Bauabschnitt der U5 führt von Bramfeld über Steilshoop und Barmbek-Nord in die City Nord und schließt damit wichtige Lücken im Netz. Hier auf dem ersten Abschnitt bindet die U5 künftig Stadtteile mit mehr als 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern und über 30 000 Arbeitsplätze erstmalig an das Hamburger Schnellbahnnetz an. Nach der Fertigstellung der gesamten U5 werden auf dem Abschnitt von Bramfeld in die City Nord rund 40 000 Fahrgäste pro Tag erwartet. Die Baukosten belaufen sich auf rund 1,8 Milliarden Euro. Die Aufnahme des ersten Probebetriebs ist für 2027 vorgesehen.

Weiterführende Informationen zum erreichten Meilenstein finden Sie hier.

Und unter: https://www.hamburg.de/bwi/np-aktuelle-planfeststellungsverfahren/15450764/u5-ost/

Ein großes Dankeschön

Uns ist etwas großartiges gelungen: Nach einer langen Aufholjagd hat unser Kanzlerkandidat Olaf Scholz die Bundestagswahl gewonnen. Das haben uns viele nicht zugetraut.

Dafür haben wir mit Hausverteilungen, Nachbarschaftsbesuchen, Plakaten und Infoständen hart gearbeitet.

Unser Generalsekretär wurde vor einigen Monaten noch gefragt, warum wir überhaupt einen eigenen Kanzlerkandidaten aufstellen.

Aber durch Beharrlichkeit und Überzeugungskraft konnten wir wir die Inhalte unserer Sozialdemokratie in diesem Wahlkampf vermitteln. Man kann fast sagen: Im Gegensatz zu anderen hatten wir ja auch welche. Und sie passten sehr genau auf unseren Kandidaten, der bereits als Erster Bürgermeister unserer Stadt unter Beweis gestellt hatte, dass er das auch kann, worüber er redet.

In Wandsbek haben wir ein beachtliches Ergebnis erzielt.

Unsere Wahlkreiskandidatin Aydan Özoguz hat mehr Erststimmen bekommen, als CDU und GRÜNE zusammen. Dafür bedanken wir uns bei jeder einzelnen Wählerin, bei jedem einzelnen Wähler.

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

Bei den Zweitstimmen siegte die SPD – sie bekam 34,3 Prozent. Danach folgen Grüne (18,6 Prozent), CDU (16,8 Prozent) und FDP (11,1 Prozent).

Auch die Wahl der Erststimmen gewann die SPD: Aydan Özoğuz sicherte sich das Direktmandat mit 38,7 Prozent der Stimmen. Sie war bereits Mitglied im 2017 gewählten Bundestag und konnte ihr Direktmandat verteidigen. Auf Platz zwei kam Franziska Christina Hoppermann (CDU) mit 19,2 Prozent. Eine vollständige Übersicht über die Verteilung der Erst- und Zweitstimmen im Wahlkreis zeigt die folgende Tabelle.

Im Vergleich zur letzten Bundestagswahl kam es im Wahlkreis bei den Zweitstimmen zu teils deutlichen Verschiebungen. Damals hatte die CDU die meisten Stimmen geholt (28,9 Prozent) – vor der SPD (26,6 Prozent) und den Grünen (10,4 Prozent). Die größten Veränderungen gab es bei der CDU, die 12,1 Prozentpunkte weniger bekam als vor vier Jahren, bei den Grünen (plus 8,2 Prozentpunkte) und bei der SPD, die im Wahlkreis 7,7 Prozentpunkte zulegte.

Wer noch weitere detaillierte Ergebnisse auch bezogen auf die Stadtteile sehen möchte, findet sie beim Statistikamt Nord hier .

Erweiterung Schule Fabriciusstraße

Multitalent für schnelle Schulerweiterungen: Die ersten Hamburger Klassenhäuser sind fertig

Mehr als 100 Schulen in Hamburg werden in den kommenden Jahren zusätzliche Schülerinnen und Schüler aufnehmen und weiteren Platz benötigen. Für die schnelle und dennoch qualitative Erweiterung von Schulen hat SBH | Schulbau Hamburg das Hamburger Klassenhaus entwickelt, ein modulares Schulgebäude mit kurzer Planungs- und Bauzeit. Seit 2020 wurden acht der modularen Bauten an Hamburger Schulen übergeben. Das Hamburger Klassenhaus verbindet vielseitige und nachhaltige Nutzungen mit schnellen Planungs- und Bauprozessen und ist damit eine zuverlässige Antwort auf die großen Raumbedarfe an Hamburger Schulen. Finanzsenator Dr. Andreas Dressel und Schulsenator Ties Rabe haben sich heute einen Eindruck des Klassenhauses an der Grundschule Fabriciusstraße in Bramfeld verschafft.

(c) SBH

Finanzsenator und SBH-Verwaltungsratsvorsitzender Dr. Andreas Dressel: „Unser Hamburger Klassenhaus verbindet vielseitige und nachhaltige Nutzungen mit schnellen Planungs- und Bauprozessen. Es ist damit eine zuverlässige und kostenstabile Antwort auf die großen Bedarfe an Hamburger Schulen. Wir setzen mit dem Hamburger Klassenhaus im Schulbau einmal mehr Maßstäbe. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen bei der Bauwirtschaft kommen wir beim Ausbau und der Modernisierung unserer Schulinfrastruktur weiterhin gut voran.“

Schulsenator Ties Rabe: „In Hamburg ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler an staatlichen Schulen allein in diesem Jahr um 4.400 gestiegen. Im Zuge des Schulausbaus sollen deswegen bis 2030 rund 35 weitere neue Schulen gebaut werden. Aber auch viele bestehende Schulen werden jetzt zügig erweitert. Das pädagogische Konzept ‚Hamburger Klassenhaus‘ ermöglicht den Schulen eine freie Gestaltung unterschiedlicher Raumkonzepte nach ihrem jeweiligen pädagogischen Konzept und wird trotzdem schnell, kostengünstig und optisch ansprechend umgesetzt.“

Der Wachstumskurs der Freien und Hansestadt Hamburg spiegelt sich auch in steigenden Schülerzahlen wider. Einen Schwerpunkt bildet die ein- oder mehrzügige Erweiterung von Grundschulen, um mehr Raum und neue Lernwelten für die kommenden Jahrgänge zu schaffen.  Darauf geht das von der Schulbehörde vorgeschlagene pädagogische Konzept des Hamburger Klassenhauses ein. Der frei einzuteilende Grundriss ermöglicht die Gestaltung unterschiedlicher Raumkonzepte: von der traditionellen Klassenraumstruktur über Lerncluster bis hin zu offenen Lernlandschaften. Schulen können die jeweils zu ihren Bedürfnissen, ihrer Lernkultur und ihrem pädagogisches Konzept passende Raumaufteilung realisieren. Die Hamburger Klassenhäuser ermöglichen in der Modularität die beschleunigte Planung und Ausführung bei räumlicher Flexibilität und gleichbleibend hoher Qualität. Die reine Bauzeit zwischen Spatenstich und Fertigstellung kann auf rund 21 Wochen reduziert werden.

(c) SBH
(c) SBH

Jan Schneck, Vertretung der Geschäftsführung von SBH | Schulbau Hamburg: „Das Hamburger Klassenhaus bietet eine verlässliche Möglichkeit, Schulstandorte in schneller Bauzeit und in hoher Bauqualität zu erweitern. Die Nutzung und die Gestaltung der Neubauten wird dabei eng mit den Beteiligten und den jeweiligen Schulen abgestimmt.“

Birgit Möller, Leiterin der Schule Fabriciusstraße: „Auf unsere Wünsche als Schule wurde in der Planungs- und Bauzeit feinfühlig eingegangen und wir finden sie jetzt in unserem Neubau so wieder, wie wir sie uns vorgestellt haben. Darüber freuen wir uns sehr und die Kinder können es kaum erwarten, in das neue Gebäude einzuziehen. Durch den Neubau können wir nun unsere Vorstellung von einem guten Ganztag verwirklichen.“

Langlebige Modullösung mit individueller Ausgestaltung

Das Hamburger Klassenhaus ist keine Zwischenlösung: Mit einer geplanten Mindestlebensdauer von rund 80 Jahren sind die geplanten Gebäude, wie alle anderen Schulbauten,  auf Langlebigkeit ausgelegt. An der neu gegründeten Schule Fabriciusstraße bietet das dreigeschossige Hamburger Klassenhaus Raum für vier Fachräume, acht Klassenräume, dazu flexibel verteilte Gruppenräume und vielfältig nutzbare Lernfelder für die Schülerinnen und Schüler. Das Grundgerüst der Schule besteht aus Stahlrahmen-Modulen, die vorgefertigt und auf der Baustelle zusammengefügt werden.

Die Fertigung der Hamburger Klassenhäuser ist an drei Rahmenvertragspartner vergeben. Je nach Bedarf werden die einzelnen Klassenhäuser schrittweise abgerufen. Ein solcher Rahmenvertrag sorgt für stabile Kosten, schnelle Bauzeiten und eine gleichbleibend hohe Qualität der Bausubstanz.

Holz, farbige Fassadenelemente oder Klinker – das flexible Grundgerüst des Hamburger Klassenhauses ermöglicht eine Gestaltung der Fassade, die sich in den Bestand und das Umfeld einfügt. Mit begrünten Dächern und Photovoltaikanlagen leisten die zwei- oder dreigeschossigen Neubauten einen Beitrag zu der Klimastrategie der Hansestadt. Das Verfahren der Teilvorfertigung und Montage verkürzt die Bauzeit erheblich, verringert witterungsbedingte Verzögerungen und reduziert die Beeinträchtigung des Schulbetriebs.

(c) Pressemitteilung des Senats der FHH

Unser aktives Wochenende

Infostand und “Hamburg räumt auf”

Am Freitag viele Gespräche mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Wir konnten guten Zuspruch registrieren.
Dank auch an die Standhaftigkeit. Wir haben den Infostand 1 Stunde länger gemacht als geplant, um nicht vor der blauen Partei abzubauen.

Am Sonnabend waren wir dabei: “Hamburg räumt auf”!

Christine

Christine

Ganz vielen Dank an alle Beteiligten!

Olaf überzeugte auch beim zweiten Triell

Auch im zweiten TV-Triell haben wir einen überzeugenden Olaf Scholz gesehen. Souverän hat er gezeigt, dass er mit Kompetenz und Erfahrung die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft Deutschlands stellen wird. Das sieht auch der Großteil der Zuschauer*innen so: 41% der Befragten halten ihn für den klaren Sieger des TV-Triells.    

Wir wissen, dass viele Menschen aufgrund der Ergebnisse des Triells ihre Wahlentscheidung treffen. Damit Olaf Kanzler werden kann, müssen wir jetzt so viele Menschen wie möglich erreichen. Unterstütze uns jetzt dabei, indem Du auch mit Deinen Freund*innen, Nachbar*innen und Deiner Familie über das Triell sprichst.

Die Union ist nervös und wird alles in Bewegung setzen und versuchen, die Leistungen von Olaf weiter zu beschädigen und seine Erfolge klein zu reden.

Geimpft oder nicht geimpft

Riesige Unterschiede – so stark unterscheidet sich die Inzidenz

Erstmals gibt die Hamburger Gesundheitsbehörde die Inzidenzen getrennt nach Geimpften und Ungeimpften bekannt: Bezogen auf die Gesamtbevölkerung lag die Sieben-Tage-Inzidenz der Geimpften bei 3,36 und bei den Ungeimpften bei 78,12 (Stand 23. August).

(c) Gustavo Fring @ pexels

Unter Ungeimpften beträgt der Anteil der Infizierten also das 23-fache des Wertes der Geimpften, was für einen sehr wirksamen Impfschutz spricht. Dennoch treten auch in Hamburg vereinzelte Impfdurchbrüche auf, also Coronainfektionen bei vollständig Geimpften.

Unter den 925.175 zwei Mal geimpften Hamburgern bis zum 4. August gab es 361 Fälle, in denen sich eine Person trotz Schutzimpfung infiziert hatte. Das entspricht einem Anteil von 0,039 Prozent. Für 23 dieser Fälle wurde eine Krankenhausbehandlung erforderlich, aber nur auf den Normalstationen. Die derzeit 34 Covid-19-Intensivpatienten in Hamburger Krankenhäusern sind alle ungeimpft.

Das Impfzentrum in den Hamburger Messehallen ist noch eine Woche im Betrieb. Spontane Erstimpfungen ohne vorherige Terminvereinbarung sind dort weiter möglich: Für Personen ab 18 Jahren wird der Janssen-Impfstoff (J&J) angeboten, der für über-60-Jährige empfohlen wird, auf Wunsch aber auch an Jüngere verabreicht werden kann. Es ist nur eine Impfung erforderlich, bereits am 15. Tag danach gilt der Impfschutz als vollständig.

Weitere Impfangebote bestehen in zahlreichen Praxen sowie an mehreren Krankenhausstandorten; eine Terminvereinbarung ist online unter www.impfterminservice.de/impftermine oder telefonisch über die 116 117 möglich. Stadtweit werden darüber hinaus durch mobile Teams dezentrale Impfangebote gemacht, eine aktuelle Übersicht mit allen Terminen steht online zur Verfügung: www.hamburg.de/corona-impfstationen.

Ab Montag: Online-Briefwahlantrag möglich

Online-Briefwahlantrag für die Bundestagswahl am 26. September

Ab Montag, 16. August 2021, kann das Online-Verfahren für den Briefwahlantrag genutzt werden. Der Online-Briefwahlantrag ist bis zum 21. September 2021 unter der Adresse www.hamburg.de/briefwahl erreichbar. Bei der Bürgerschaftswahl 2020 wurden bereits rund 40 Prozent der Briefwahlanträge mittels Online-Verfahren gestellt.

(c) webandi@piabay

Die Briefwahlunterlagen werden ab dem 17. August 2021 versendet. An diesem Tag öffnen auch die Wahldienststellen in den Bezirksämtern. Dort kann der Antrag persönlich gestellt und direkt vor Ort per Brief gewählt werden (bitte Personalausweis oder Reisepass mitbringen). Weitere Informationen zur Briefwahl und zu den Wahldienststellen sind im Internet unter www.hamburg.de/briefwahl zu finden.

Worauf wartest Du?

Lass dich impfen! Kostenlos. Ohne vorherige Terminbuchung. In vielen Stadtteilen. – Alle Impfangebote in Hamburg gibt’s übersichtlich und tagesaktuell hier: hamburg.de/corona-impfstationen

(c) Gustavo Fring

Auch in Bramfeld-Farmsen-Berne, aktuell hier die nächsten Termine (ganz aktuell natürlich immer unter dem Link oben):

Erlöserkirche und Gemeindehaus in Farmsen

Bramfelder Weg 23
22159 Hamburg

Freitag, 13. August 2021

9 bis 15 Uhr
Freie Wahl des Impfstoffes.
Impfstoffe: BioNTech (Erstimpfung; Zweitimpfung an selber Stelle 08.09.2021); Johnson und Johnson (nur eine Impfung notwendig)

Ev.-Lut. Simeon-Kirchengemeinde Bramfeld

Am Stühm-Süd 83
22175 Hamburg

Donnerstag, 19. August 2021

9 bis 15 Uhr
Freie Wahl des Impfstoffes.
Impfstoffe: BioNTech (Erstimpfung; Zweitimpfung an selber Stelle am 09.09.2021); Johnson und Johnson (nur eine Impfung notwendig)

Friedenskirche und Gemeindehaus Berne

Lienaustraße 6
22159 Hamburg

Freitag, 20. August 2021

9 bis 15 Uhr
Freie Wahl des Impfstoffes.
Impfstoffe: BioNTech (Erstimpfung; Zweitimpfung an selber Stelle am 10.09.2021); Johnson und Johnson (nur eine Impfung notwendig)

Infostand auf dem Stadtteilfest

Das nächste Wochenende (13.-15.8.) steht ganz im Zeichen von Veranstaltungen zum 750-Jahr-Jubiliäum Bramfelds auf der Marktfläche Herthastraße.

Besonders möchten wir an unserem Infostand Bruchstücke aus der Geschichte der Bramfelder SPD zeigen, nämlich die handschriftlich aufgezeichneten Protokolle der SPD-Bramfeld von 1920-1926.

Keine Angst, wir werden Sie beim Lesen der “Deutschen Schrift” unterstützen.

Zusätzlich stehen die Adressbücher von Bramfeld und Hellbrook aus der gleichen Zeit zur Einsicht bereit. Vielleicht haben Sie ja Vorfahren hier?

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!