Wohnungsbauziel erreicht! In Wandsbek wurden 2022 erneut mehr als 1.800 Wohnungsbaugenehmigungen erteilt

2022 hat Hamburg den Bau von 10.377 neuen Wohnungen genehmigt. Die Bündnispartner aus Senat, Wohnungswirtschaft und Bezirken haben im sogenannten Bündnis für das Wohnen damit seit 2016 erneut die erklärte Zielmarke von 10.000 neuen Wohnungsbaugenehmigungen pro Jahr erreicht. Zentrales Ziel des Bündnisses ist es, dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum in Hamburg zu schaffen und den angespannten Wohnungsmarkt zu entlasten.

Als einwohnerstärkster Bezirk in Hamburg kommt auf den Bezirk Wandsbek hierbei eine besonders anspruchsvolle Rolle zu. Die vereinbarte Zahl von 1.800 neu zu genehmigenden Wohnungen für 2022 konnte dennoch durch den Bezirk mit 1.921 erreicht und wiederholt übertroffen werden.

Xavier Wasner, Fachsprecher Stadtplanung und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion Wandsbek: „Auch unser Bezirk leistet weiterhin seinen Beitrag für mehr bezahlbaren Wohnraum in Hamburg. Trotz sich verschlechternden Umstände für Investitionen in den Wohnungsneubau in 2022 konnte die Zahl der Wohnungsbaugenehmigungen in Wandsbek auf hohem Niveau gehalten werden. Das ist auch das Ergebnis unserer erfolgreichen rot-grünen Wohnungsbaupolitik im Bezirk. Gemeinsam mit dem Bezirksamt hat die Bezirkspolitik durch neue Bebauungspläne und erfolgreiche Baugenehmigungsverfahren der Bauprüfung viel dafür geleistet.“

Neue Depotcontainer-Standorte in Bramfeld

Aufgrund der Recyclingoffensive der Stadt und zur Verbesserung des Müllsammelsystems in Hamburg sind die Bezirke angehalten Depotcontainerstandorte für Papier, Glas, Elektrokleinschrott und Altkleider vorzuhalten. In Bramfeld wurden noch weiße Flecken bei der Versorgung mit Depotcontainerstandorten identifiziert. Die Stadtreinigung Hamburg war in Zusammenwirken mit den Beteiligten vom Bezirksamt
Wandsbek und der Verkehrsbehörde bestrebt, diese Versorgungslücken zu schließen oder bestehende Standorte zu optimieren, um den Mitbürgerinnen und Mitbürgern in den Stadtteilen ortsnahe Entsorgungsmöglichkeiten zu bieten.

Das Bezirksamt, die Stadtreinigung Hamburg sowie das Polizeikommissariat 36 haben die folgenden Standorte auf die technische Umsetzbarkeit, rechtliche Zulässigkeit und Verkehrssicherheit hin geprüft und für geeignet befunden. Der Standort Steilshooper Allee 446 umfasst drei Depotcontainer für Altglas. Die Standorte Fabriciusstraße gegenüber Hausnummer 180 und gegenüber Hausnummer 294 umfassen
ebenfalls drei Depotcontainer für Altglas bzw. drei Depotcontainer für Altglas und einen Depotcontainer für Elektroaltgeräte. Alle neuen Depotcontainerstandorte sollen zeitnah eingerichtet werden.

Erneuerungsarbeiten am Bramfelder See

Spielplatz Eichenlohweg, Wegeachse zwischen Campus Steilshoop und dem Spielplatz sowie Umgestaltung des „Reiherplatz“

16. April 2021 (c) Bezirksamt Wandsbek

Das Bezirksamt Wandsbek lässt die Parkwegedecke zwischen dem Spielplatz und dem Campus Steilshoop sowie die kleine Platzfläche am nordöstlichen Ufer des Bramfelder Sees erneuern. Zusätzlich wird der am westlichen Bramfelder See gelegene Spielplatz Eichenlohweg instandgesetzt.

Die Maßnahmen am „Reiherplatz“ beginnen am Mittwoch, den 21. April 2021.

Baustart an der Wegeachse Campus und dem Spielplatz Eichenlohweg ist Montag, der 3. Mai 2021. Beide Maßnahmen werden voraussichtlich Ende Juni 2021 beendet sein.

Durch die aufwendigen Garten- und Landschaftsbauarbeiten ist für die Bauzeit im unmittelbaren Umfeld mit Behinderungen und zeitweiligen Wegesperrungen für den Fußgänger- und Radverkehr zu rechnen. Eine nähere Umleitung wird es in dem Zeitraum nicht geben.

Das Bezirksamt bedauert die dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten und bittet darum, diesen Bereich weitläufig zu umgehen beziehungsweise zu umfahren.Lageplan zur Entschlammung des Volksdorfer Dorfteiches

Die Maßnahmen werden zu gleichen Teilen durch Investitionsmittel der Freien und Hansestadt Hamburg, dem Bezirksamt sowie aus Bundesmitteln des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) finanziert.

Startschuss für das neue kulturelle Zentrum im Herzen Bramfelds

Für rund 1,3 Millionen Euro wird das Försterhaus in Bramfeld instandgesetzt und die Kultur- und Bildungsarbeit vor Ort gestärkt

Seit knapp 40 Jahren hat das Bramfelder Stadtteilkulturzentrum BraKuLa (Bramfelder Kulturladen e. V.) seinen festen Platz im historischen Ortskern. Mit der Instandsetzung des denkmalgeschützten Försterhauses auf demselben Gelände wird zusätzlicher Raum für die stadtteilkulturelle Kultur- und Bildungsarbeit geschaffen. Zusammen mit dem bereits bestehenden BraKuLa wird das Försterhaus das neue Kulturzentrum „Bramfelder Kulturinsel“ im Herzen Bramfelds bilden.

Durch die Instandsetzung des Försterhauses wird der Standort deutlich aufgewertet und es lassen sich zukünftig noch weitere stadtteilkulturelle Visionen für den Bezirk verwirklichen. Der Bestand an ursprünglicher Bausubstanz und Ausstattung im Försterhaus ist bemerkenswert umfangreich erhalten und bietet somit die beste Grundlage für die Bewahrung und den Fortbestand dieses Denkmals. So wird das denkmalgeschützte Gebäude von 1880 zukünftig für ein großes Publikum erlebbar. Für die Finanzierung des rund 1,3 Millionen Euro teuren Projekts werden Mittel aus dem Quartiersfonds des Senats (400.000 Euro) sowie aus dem Bezirk Wandsbek (500.000 Euro) bereitgestellt. Darüber hinaus wird das Projekt durch das Denkmalschutzsonderprogramm VIII des Bundes mit 352.000 Euro gefördert. Die Umsetzung übernimmt die zur Finanzbehörde gehörende Sprinkenhof GmbH als zentrale gewerbliche Immobiliengesellschaft der Freien und Hansestadt Hamburg in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt.

Fegebank, Brosda, Dressel, Ritzenhoff
Brosda, Dressel
Brosda, Dressel
Dressel, Özuguz, Ritzenhoff
Brosda, Dressel
Dressel

alle Fotos (c) Oke Tadsen

Katharina Fegebank, Bezirkssenatorin: „Die Sanierung des Bramfelder Försterhauses schafft einen weiteren wertvollen Begegnungsraum für den Stadtteil. Gemeinsam mit dem Bramfelder Kulturladen stärken wir Kultur und Bildungsarbeit in Bramfeld nachhaltig – hin zur neuen ‚Kulturinsel Bramfeld‘. Die Kulturinsel bündelt Bildungsangebote und kulturelle Programme an historischer Stätte – ein tolles Beispiel für die Zusammenführung von Gegenwart und Geschichte im Stadtteil. Ich freue mich, dass wir zur Realisierung des Projekts mit Mitteln des Quartiersfonds beitragen können. Den zahlreichen langjährigen Unterstützerinnen und Unterstützern in Bramfeld und im Bezirk danke ich herzlich für ihren Einsatz.“

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Dank des jahrelangen Engagements der Bramfelderinnen und Bramfelder und der finanziellen Unterstützung von Stadt und Bund kann im historischen Ortskern Bramfelds endlich ein Kulturort entwickelt werden, der zukünftig Raum für ganz unterschiedliche, stadtteilkulturelle Nutzungen bietet. Mit der ‚Kulturinsel Bramfeld‘ entsteht ein Ort, an dem Stadtteilkultur und Denkmalschutz vorbildlich ineinandergreifen und einen Identifikationspunkt im Stadtteil entstehen lassen.“

Dr. Andreas Dressel, Finanzsenator: „Es geht los! Die Sanierung des historischen Försterhauses markiert den wichtigsten Schritt zur ,Kulturinsel Bramfeld‘, seit langem eine Herzensangelegenheit in Stadtteil und Bezirk. Die ,Kulturinsel Bramfeld‘ wird ein kulturelles Zentrum, das für diesen wachsenden Stadtteil auch eine wachsende soziale und kulturelle Infrastruktur bedeuten wird. Insofern freue ich mich, dass zusätzlich zu den Bundesmitteln der Senat über den investiven Quartiersfonds mit dazu beitragen kann, dieses für Bramfeld und Umgebung bedeutende Projekt anzuschieben.“

Thomas Ritzenhoff, Leiter Bezirksamt Wandsbek: „Es war ein langer Weg die Idee einer Bramfelder Kulturinsel zu realisieren. Wir sind sehr glücklich, dass der jahrelange Einsatz der Menschen im Stadtteil, der Lokalpolitik und der Verwaltung nun Früchte trägt. Wir werden die Sanierungsarbeiten eng begleiten und parallel in weiterhin enger Zusammenarbeit zwischen Kulturinsel Bramfeld e. V., BraKuLA und Bezirksamt die zukünftige Nutzung auf einen guten Weg bringen.“

Jan Zunke, Geschäftsführer Sprinkenhof GmbH: „Die umfassende Sanierung des als Denkmal eingetragenen Försterhauses im Rahmen der städtischen Immobilienstrategie sichert eine langfristige Nutzung durch das Kulturzentrum und wird aus der ehemals untergenutzten Immobilie eine optische und funktionale Bereicherung für den Stadtteil sein. Die Sichtbarmachung dieses historischen Erbes wirkt identitätsstiftend und schafft zweckdienliche Räume für ein gemeinsames Miteinander. Wir freuen uns auf den weiteren Projektverlauf und danken allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.“

Bebauungsplanverfahren Bramfeld 73

Öffentlichkeitsbeteiligung vom 19. April bis 3. Mai 2021

Lage des Bebauungsplangebiets Bramfeld 73
Bild: © Bezirksamt Wandsbek / Kartengrundlage: LGV Hamburg

Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens Bramfeld 73 erfolgt die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit aufgrund der bestehenden Pandemiesituation in Form einer Internet-Beteiligung.
Das Plangebiet des Bebauungsplanverfahrens Bramfeld 73 liegt im Stadtteil Bramfeld im Baublock zwischen Bramfelder Chaussee, Fabriciusstraße und Unnenland.
Durch den Bebauungsplan Bramfeld 73 sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Neubau unter anderem von familienfreundlichen, zum Teil auch öffentlich geförderten Wohnungen geschaffen werden. Durch die Planung soll ein zusätzliches Wohn- und Dienstleistungsangebot geschaffen und die Baustruktur an zeitgemäße Erfordernisse angepasst werden.

Anschauungsmaterial kann in der Zeit von Montag, dem 19. April 2021 bis Montag, dem 3. Mai 2021 im Internet unter Verwendung des kostenlosen Online-Dienstes „Bauleitplanung“ eingesehen werden. Der Online-Dienst kann unter der folgenden Adresse aufgerufen werden: https://bauleitplanung.hamburg.de

Stellungnahmen können direkt über den Online-Dienst, per E-Mail an das Postfach stadt-und-landschaftsplanung@wandsbek.hamburg.de oder per Post an das Bezirksamt Wandsbek, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung, Am Alten Posthaus 2, 22041 Hamburg, abgegeben werden.

Für Rückfragen stehen die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachamtes Stadt- und Landschaftsplanung unter den Telefonnummern 040 428 81-3718 (Bebauungsplanung) und 040 428 81-3095 (Landschaftsplanung) während der Dienststunden zur Verfügung.

Bramfelder Dorfpassage

Barrierefreier Durchgang bald möglich

Nach konstruktiven und intensiven Verhandlungen mit den beteiligten Akteuren Kaufland, Marktplatz Galerie, dem Bezirk Wandsbek sowie dem Investor 3. Grundstücksgesellschaft Bramfeld Quartier mbH hat der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) heute im Auftrag der Stadt Hamburg eine Einigung erzielt. Nun kann der Bramfelder Dorfplatz bis zur Herthastraße verlängert werden. Die Verbindung ermöglicht einen barrierefreien Zugang zur Marktplatzgalerie, zu Kaufland und zum Wochenmarkt aus Richtung Norden. Die Erreichbarkeit der zukünftigen U 5 wird verbessert und die Wege zum Bramfelder Quartier werden kürzer.

Finanzsenator Senator Dr. Andreas Dressel: „Endlich kann die Verbindungsstraße zwischen dem Bramfelder Dorfplatz und der Herthastraße realisiert werden. Mein Dank geht an alle, die die schwierigen und intensiven Verhandlungen zu einem erfolgreichen Abschluss führen konnten. Die Bürgerinnen und Bürger profitieren hier zukünftig vom barrierefreien Durchgang: Die Wege im Herzstück Bramfelds werden kürzer und sind bald für alle nutzbar, auch mit Kinderwagen, Gehhilfe oder Rollstuhl.“

Thomas Ritzenhoff, Bezirksamtsleiter Wandsbek: „Nach der erfolgten Übergabe ist das Grundstück nun in unserem Verantwortungsbereich und wir können beginnen, die bereits abgestimmte Planung baulich umzusetzen. Zunächst sind aber die Leitungsträger dran, um die erforderlichen vorbereitenden Leitungsarbeiten durchzuführen. Wir hoffen, dass diese so schnell abgeschlossen sind, dass das beauftragte Ingenieurbüro im Sommer 2021 mit den Straßenbauarbeiten beginnen kann.“

Aydan Özuguz einstimmig als Spitzenkandidatin nominiert

Am 24. Oktober tagten Vertreterinnen und Vertreter der SPD Wandsbek im Campus Steilshoop. Es wurde die Direktkandidatin für den Wahlkreis Wandsbek für die Bundestagswahl 2021 aufgestellt.


Aydan Özuguz MdB stellte sich erneut zur Wahl. In ihrer Bewerbungsrede skizzierte sie Ihre Vorstellungen für unsere Stadt und den Wahlkreis. Ihre zugängliche und empathische Arbeit wurde mit einem einstimmigen Ergebnis belohnt.

v.l.n.r. Leonard Judt, Christine Krahl, Aydan Özuguz, Heinz Plezia und Andreas Ernst

Somit ist die personelle Grundlage für den kommenden Bundestagswahlkampf gelegt. Wir freuen uns auf den bevorstehenden Wahlkampf mit und für sie.

Leonard Judt neuer Beisitzer im Kreisvorstand der SPD Wandsbek

Am 23. Oktober tagten Vertreterinnen und Vertreter der SPD Wandsbek im Campus Steilshoop. Mit Maske und Wahrung des Abstands wurden personelle Weichen für den Kreis Wandsbek gestellt.

Tagen unter Corona-Bedingungen

Turnusgemäß wurde der Vorstand der SPD Wandsbek gewählt. Andreas Dressel wurde in seiner Funktion als Kreisvorsitzender bestätigt.

Leonard Judt


Neu dabei ist Leonard Judt. Der Daten-Wissenschaftler wird den Distrikt Bramfeld-Süd in den kommenden Jahren zusammen mit unserem Vorsitzenden Andreas Ernst vertreten.

Kundenzentren geschlossen

Wie das Bezirksamt berichtet, bleiben alle 17 Hamburger Kundenzentren am Montag, den 25. 10. und 2.11. geschlossen.

Grund dafür sind erhebliche Umstellungen an der Technik der ehemaligen Einwohnermeldeämter. Zwar wird ein Großteil der Arbeiten an den Wochenenden erledigt, an den zwei Montagen müssen jedoch umfangreiche Tests stattfinden.