Neue Buslinienführung am Dorfplatz

Die Bauarbeiten für die neue U5-Haltestelle in Bramfeld schreiten voran, und damit einhergehend ändert sich die Linienführung für Busse ab dem 2. Januar 2024. Die bisherige Bushaltestelle Bramfelder Dorfplatz (Heukoppel) kann aufgrund des erweiterten Baufeldes nicht mehr angefahren werden. Die neue Wende- und Endhaltestelle ist ab diesem Datum die Haltestelle Heukoppel.

Die betroffenen Linien sind die Busse der Linien 8, 18 und 118, die normalerweise am Bramfelder Dorfplatz (Heukoppel) enden würden. Diese Busse halten und wenden ab dem 2. Januar 2024 an der Haltestelle Heukoppel, die etwas weiter südlich gelegen ist. Dabei wird auch der neu gebaute Busüberlieger neben dem Kreisverkehr in Betrieb genommen.

Nicht betroffen von den Änderungen sind die Busse der Linien 8 (von/nach Poppenbüttel), 17 und 18 (von/nach Am Stühm Süd). Diese fahren unverändert über die Bramfelder Chaussee und halten weiterhin an den Haltestellen Herthastraße und Bramfelder Dorfplatz.

Quelle: Hochbahn

Im Detail:

  • Linien 8 und 18 mit Endhaltestelle Heukoppel: Die Busse biegen von der Bramfelder Chaussee in die Steilshooper Allee ab und halten an der Haltestelle Steilshooper Allee, danach in der Ellernreihe und schließlich an der Haltestelle Heukoppel.
  • Linie 118 mit Endhaltestelle Heukoppel: Die Busse fahren über die Ellernreihe und halten an der Haltestelle Ellernreihe, um dann an der Haltestelle Heukoppel kurz vor dem neuen Kreisverkehr zu enden.
  • Linie 118 von/aus Richtung Fuhlsbüttel: Die Busse fahren direkt über die Steilshooper Allee und halten an den Haltestellen Ellernreihe und Steilshooper Allee, ohne den Bereich Heukoppel anzufahren.
  • Schulbuslinie 771: Die Busse fahren nicht mehr über die Ellernreihe, sondern über die Steilshooper Allee und Bramfelder Chaussee. Die Haltestellen Ellernreihe (Mitte), Heukoppel und Bramfelder Dorfplatz (Heukoppel) entfallen.

Für die, die mit dem Auto unterwegs sind, bleibt die Straße Bramfelder Dorfplatz noch bis voraussichtlich Ende Januar 2024 als Einbahnstraße in Richtung Bramfelder Chaussee befahrbar.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Hochbahn.

Radtour entlang der neuen U5 Strecke

Am Sonntag, den 1. Oktober 2023 laden die Abgeordneten Regina Jäck, Sarah Timmann und Lars Pochnicht zu einer verkehrspolitischen Radtour entlang der zukünftigen Bahnlinie U5 ein. Auf dem Rad dabei ist auch Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, der Neuigkeiten zur Finanzierung des für Bramfeld und Steilshoop überaus wichtigen Verkehrsprojektes mitteilen kann.

Quelle: beyond Visual Arts / Hochbahn

Die Fahrradtour startet um 14 Uhr auf dem Marktplatz in Bramfeld (Verlängerung Herthastraße Richtung Heukoppel) am Kundenzentrum Bramfeld und führt über Steilshoop, Barmbek-Nord weiter an der im Bau befindlichen neuen U5 Abstellanlage vorbei zum Bahnhof Sengelmannstraße. Gegenwärtig wird dort der alte Bahnsteig abgerissen damit in Kürze mit dem Bau des neuen begonnen werden kann. Erste Baumaßnahmen sind bereits erkennbar. Weiter geht es zur neuen U-Bahnstation City-Nord. Die Radtour endet gegen 16 Uhr am U-Bahnhof Borgweg. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für interessante Gespräche bei Dagmar Wiedemann im Wahlkreisbüro.

Vorarbeiten am Bramfelder Dorfplatz (Foto: L. Judt)

Die Stationen der Radtour sind:
● Zukünftige U-Bahnstation Bramfeld/Bramfelder Dorfplatz: Informationen über die
Neuordnung des Busverkehrs um den neuen Kreisel Ellernreihe/ Heukoppel und über den
Bau der U5 Station am Bramfelder Dorfplatz.
● Zukünftige U-Bahnstation Steilshoop/Gründgensstraße
● Zukünftige U-Bahnstation Barmbek-Nord
● U-Bahnhof Sengelmannstraße
● Zukünftige U-Bahnstation City Nord/Stadtpark
● U-Bahnhof Borgweg

Modal Split 2022: „Wir werden Ursachenforschung betreiben müssen“

Der Hamburger Senat hat am Montag Zahlen zur Entwicklung des Alltagsverkehrs und des Mobilitätsverhaltens der Hamburgerinnen und Hamburger vorgestellt. Aus dem sogenannten Modal Split geht hervor, dass jeweils 22 Prozent der Wege in Hamburg zu Fuß (2017: 27 Prozent) oder mit dem Rad (2017: 15 Prozent) zurückgelegt werden. Auf den ÖPNV entfällt ein Anteil von rund 24 Prozent (2017: 22 Prozent), auf das Auto 32 Prozent (2017: 36 Prozent). Mit einem Anstieg von 64 auf 68 Prozent konnte der Umweltverbund aus Fuß-, Rad- und ÖPNV-Verkehren im Vergleich zum Auto weiter an Marktanteilen gewinnen. Große Verschiebungen gab es vor allem innerhalb des Umweltverbunds.

Ole Thorben Buschhüter, verkehrspolitischer Sprecher der Hamburger SPD-Fraktion

Dazu Ole Thorben Buschhüter, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg: „Die Corona-Pandemie hat das Mobilitätsverhalten ordentlich durcheinander geschüttelt. Der ÖPNV wurde von vielen Menschen gemieden, die Nutzung des Fahrrads erlebte in dieser Zeit hingegen eine echte Hochkonjunktur. Diese Entwicklung klingt langsam ab, findet sich aber natürlich im aktuellen Modal Split wieder. Zwei andere Zahlen geben jedoch Anlass zum verstärkten Nachdenken: Der Anteil des Fußgängerverkehrs ist seit 2017 stark gefallen und auch die Zahl derjenigen stagniert, die ein Auto als Fahrende steuern, während deutlich weniger Menschen im Auto mitfahren. Hier werden wir Ursachenforschung betreiben müssen. Vergleichen wir die aktuellen Werte mit den Zielzahlen für 2030, fällt auf, dass wir beim ÖPNV noch besser werden müssen. Dafür haben wir längst die Weichen gestellt: Das günstige Deutschlandticket, neue Schnellbahnstrecken und Angebote wie XpressBus-Linien und On-Demand-Verkehre werden dabei helfen, die Attraktivität des ÖPNV noch deutlich zu steigern. Unser Ziel bleibt ein ÖPNV-Anteil von 30 Prozent am Modal Split, den wir mit dem Hamburg-Takt erreichen wollen. Bis 2030 sollen alle in Hamburg innerhalb von fünf Minuten ein öffentliches Verkehrsangebot erreichen können.“