Olympia-Informationsabend im BSV-Treff

Könnten die Olympischen und Paralympischen Spiele bald in unsere Hansestadt zurückkehren? Zu dieser spannenden Frage laden unsere Bürgerschaftsabgeordneten Jessica Hennig und Tom Hinzmann alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung ein. Im Fokus steht die mögliche Bewerbung Hamburgs für die Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044.

Der Austausch findet am Donnerstag, den 16. April 2026, um 19:00 Uhr im Vereinsheim des Bramfelder Sportvereins (Ellernreihe 88) statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Chancen, Herausforderungen und möglichen Auswirkungen einer erneuten Olympiabewerbung für Hamburg. Neben einem Überblick über den aktuellen Stand der Planungen wird es Gelegenheit für Fragen und den Austausch mit den Anwesenden geben.

Als Experten begleiten Steffen Rülke, Projektleiter der Olympiabewerbung, und die Para-Triathletin Nele Ludwig den Abend. Sie werden Einblicke in den aktuellen Planungsstand geben und erläutern, was die Spiele für den Leistungs- und Breitensport in Hamburg bedeuten könnten.

„Olympische und Paralympische Spiele sind eine große Chance für die nachhaltige Entwicklung der Stadt – insbesondere für Infrastruktur, Wohnungsbau, Arbeitsplätze und den Sport“, so Hennig und Hinzmann.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der U5-Findling hat einen Namen: „Bramfels“

Der spektakuläre 22-Tonnen-Fund aus der U5-Baugrube wurde nun offiziell getauft. Aus hunderten kreativen Einsendungen der Hamburgerinnen und Hamburger hat sich ein Favorit klar durchgesetzt. Umweltsenatorin Katharina Fegebank taufte den gigantischen Granitblock auf den Namen „Bramfels“. Der Name verbindet nicht nur den Fundort mit der massiven Beschaffenheit des Steins, sondern setzt auch die Hamburger Tradition fort, markante Findlinge mit prägnanten Namen zu ehren.

Aktuell ist der Findling nördlich der Baustelle zwischengelagert. (Foto: R.Jäck)

Nach der Taufe folgt nun der nächste wichtige Schritt: Die Suche nach dem endgültigen Standort. Aktuell lagert der Koloss noch seitlich der Baustelle, doch das Ziel ist klar. Wie Klaus Uphoff von der Hochbahn bereits andeutete, soll der „Bramfels“ nach Möglichkeit als neues Wahrzeichen im Umfeld der künftigen U-Bahn-Haltestelle in Bramfeld erhalten bleiben. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass dieser beeindruckende Zeuge der Eiszeit dauerhaft ein Teil unseres Stadtteils wird und dort an den historischen Bau der U5 erinnert.

Baustart für die Kommentierung des Kriegerdenkmals

Ein langjähriges Anliegen vieler Bramfelderinnen und Bramfelder geht nun endlich in die Umsetzung: Die Neugestaltung des Vorplatzes am Kriegerdenkmal nahe dem Alten Teich beginnt. Das in den 1930er-Jahren während der NS-Zeit errichtete Denkmal, das aufgrund seiner kriegsverherrlichenden Darstellung seit langem in der Kritik steht, erhält eine moderne und kritische Einordnung.

Das Herzstück der Umgestaltung nach dem Entwurf der Künstlerin Alke de Luise bildet eine neue, barrierefreie Platzfläche mit Sitzmöglichkeiten sowie ein Feld aus aufrecht stehenden, verkohlten Holzstelen. Diese sollen als bewusster Kontrast zum martialischen Charakter des alten Denkmals fungieren und einen Ort des Nachdenkens und der Völkerverständigung schaffen. Durch Informationstafeln wird das historische Denkmal zudem fachgerecht eingeordnet.

2021 auf dem Weg gebracht durch die rot-grünen Bürgerschaftsfraktionen (vlnr: Regina Jäck, Andreas Ernst, Lars Pochnicht)

Die Bauarbeiten sollen bereits die kommenden Wochen beginnen. Für die gesamte Maßnahme ist eine Bauzeit von etwa vier bis fünf Monaten veranschlagt, sodass mit einer Fertigstellung im Spätsommer 2026 zu rechnen ist. Während der Bauphase kann es im Bereich der Grünanlage am Alten Teich zu temporären Wegesperrungen kommen, da Teile der Wege als Baustellenzufahrt genutzt werden.

U5-Baustelle: Fußweg-Lösung an der Fuchswiese

Die Bauarbeiten für die neue U5 sind ein wichtiges Zukunftsprojekt für Bramfeld, bringen aber auch Herausforderungen im Alltag mit sich. Besonders die Sperrung des Sandwegs an der Fuchswiese zwischen Heukoppel und Reembusch/Im Soll sorgte zuletzt für Unmut. Da dort bis voraussichtlich 2028 für die U5 ein Notausgang sowie der Zielschacht für den Tunnelbohrer entsteht, waren Anwohner gezwungen teils erhebliche Umwege in Kauf zu nehmen. Besonders für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger bedeuteten die langen Umwege zu Ärzten und Einkaufsmöglichkeiten eine enorme Belastung.

Dank einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen der Hochbahn und der SAGA konnte nun eine pragmatische Lösung umgesetzt werden. Da die SAGA Eigentümerin angrenzender Wohngrundstücke ist, wurde ein privater Verbindungsweg zwischen dem Fahrenkrön und dem beliebten Sandweg für die Öffentlichkeit freigegeben. Diese Abkürzung ermöglicht es jetzt Fußgängern, die Baustelle effizient zu umgehen und den Bramfelder Dorfplatz sowie wichtige Einkaufsmöglichkeiten und Ärzte wieder schneller zu erreichen.

Um die Sicherheit auf der neuen Route zu gewährleisten, wurde bereits eine zusätzliche Wegbeleuchtung installiert. Wir begrüßen diese nachbarschaftliche Lösung sehr, da sie zeigt, dass durch Dialog zwischen Stadtwirtschaft und Anwohnenden direkte Erleichterungen im Baustellenalltag geschaffen werden können

22-Tonnen-Findling bei U5-Bauarbeiten geborgen

Die Bauarbeiten für die neue U-Bahn-Linie 5 in Bramfeld haben eine beeindruckende Überraschung ans Licht gebracht. In rund sieben Metern Tiefe stießen die Arbeiter im Bereich der künftigen Bramfelder Haltestelle auf einen gewaltigen Findling. Der Koloss aus Granit wiegt stolze 22 Tonnen und hat die Größe eines kleinen Gartenhäuschens.

Es handelt sich um ein Relikt aus der letzten Eiszeit, das in der Saale-Eiszeit vor rund 20.000 Jahren durch Gletscher bis nach Hamburg transportiert wurde. Um den Riesen sicher zu bergen, war Millimeterarbeit gefragt: Ein Spezialkran hob den Stein aus dem Schacht, damit die Bauarbeiten planmäßig fortgesetzt werden kann, wo die Schlitzwandarbeiten jetzt nahezu abgeschlossen sind.

Die U5 Baustelle im letzten Juni (Foto: L. Judt)

Nun stellt sich die spannende Frage nach der Zukunft des eiszeitlichen Rückkehrers. Der Findling soll dauerhaft einen würdigen Standort erhalten. Wir hoffen natürlich sehr, dass dieser Platz direkt hier bei uns in Bramfeld gefunden wird. Zudem wird noch nach einem passenden Namen für den 22-Tonner gesucht.

Mehr Informationen und imposante Bilder des Findlings sind auffindbar auf der Projektseite der Hochbahn.

Neuer Schulcampus am Turnierstieg

Am Turnierstieg entsteht ein moderner Schulcampus, auf dem künftig das Gymnasium Osterbek und die neu gegründete Stadtteilschule Osterbek Tür an Tür lernen werden. Hintergrund sind die stark steigenden Schülerzahlen im Stadtteil, auf die die Stadt mit zusätzlichen Schulplätzen und neuen Gebäuden reagiert.

1971 wurde das Gymnasium Osterbek gegründet (Foto: J. Schwieger)

Die Stadtteilschule Osterbek ist bereits seit dem Schuljahr 2024/25 mit ersten fünften Klassen am Start und wächst in den bestehenden Räumen schrittweise auf. Langfristig ist ein rund 15.000 Quadratmeter großer Campus mit Fachräumen, Aula, Mensa, einer neuen Zweifeld-Sporthalle sowie dem Erhalt der bestehenden Dreifeldhalle geplant. Beide Schulen gewinnen zugleich neue Kooperationsmöglichkeiten auf einem gemeinsamen Campus.

Gebaut wird in zwei Abschnitten, die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist derzeit bis etwa 2031 vorgesehen. Während der Bauzeit teilen sich Gymnasium und Stadtteilschule die vorhandenen Gebäude und nutzen nach und nach die neu entstehenden Flächen, sodass der Unterrichtsbetrieb gesichert bleibt.

Ab ins Wasser: Schwimmgutscheine für Hamburgs Erstklässler

Schwimmen zu können, ist eine lebenswichtige Fähigkeit und sorgt gleichzeitig für jede Menge Spaß und Sicherheit im Wasser. Mit der Aktion „Ab ins Wasser!“ setzt Hamburg ein starkes Zeichen: Rund 19.000 Erstklässlerinnen und Erstklässler in der Hansestadt erhalten Gutscheine für kostenlose Schwimmkurse. Das Ziel ist klar: Jedes Kind soll die Chance erhalten, sicher schwimmen zu lernen, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern.

Sportsenator Andy Grote (SPD) betont, dass die Schwimmförderung ein zentrales Anliegen der Hamburger Sportpolitik ist, um die Sicherheit unserer Kinder zu erhöhen und sie frühzeitig für den Sport zu begeistern. Dank der Initiative der Innenbehörde und der Zusammenarbeit mit Bäderland Hamburg wird der Zugang zu den Schwimmbecken einfach gestaltet.

Auch bei uns im Bramfeld wird die Aktion aktiv unterstützt. Für alle Familien in Bramfeld gibt es einen wichtigen Termin: Am 14. März findet eine spezielle Informationsveranstaltung im Hallenbad Bramfeld statt. Dort steht zusätzliches Schwimmlehrpersonal von Bäderland bereit, das Eltern und Kinder gezielt anspricht, praktische Tipps zur Wassergewöhnung gibt und einfache Übungen direkt im Wasser anleitet. Darüber hinaus findet am 15. Mai ein Aktionstag in allen Bäderland-Bädern statt: Mit zusätzlicher Unterstützung durch Schwimmlehrpersonal und besonderen Mitmachangeboten für Familien.

Mehr Informationen auf der Aktionsseite des Bäderlands.

Stadtteilschule Bramfeld erhält Bertini-Preis für Zivilcourage

Große Anerkennung für ein starkes Zeichen aus unserem Stadtteil: Die Theaterkurse des 12. und 13. Jahrgangs der Stadtteilschule Bramfeld sind mit dem renommierten Bertini-Preis ausgezeichnet worden. Der Hamburger Preis ehrt jedes Jahr junge Menschen, die sich couragiert gegen Ausgrenzung, Unrecht und Gewalt einsetzen und wird stets am 27. Januar, dem Holocaust-Gedenktag, verliehen.

Prämiert wurde das multimediale Theaterstück „…weil ich NEIN sagte“, in dem die Schülerinnen und Schüler eindringlich verschiedene Formen von Gewalt gegen Frauen sichtbar machen, von psychischer und körperlicher bis hin zu digitaler Gewalt. Die Jury würdigt das Projekt als interaktives Erlebnis, das Betroffenen eine Stimme gibt, zum Nachdenken anregt und Mut macht, Grenzen zu setzen und einzugreifen, statt wegzusehen.

Die Preisverleihung fand im Ernst-Deutsch-Theater statt (Foto: Regina Jäck).

Der Bertini-Preis geht auf den Roman „Die Bertinis“ von Ralph Giordano zurück und richtet sich an junge Hamburgerinnen und Hamburger ab 14 Jahren, die sich für ein solidarisches und gleichberechtigtes Miteinander einsetzen. Ausgezeichnet werden Projekte, die Spuren vergangenen Unrechts sichtbar machen, sich gegen Diskriminierung stellen und Zivilcourage im Alltag lebendig werden lassen.

In diesem Jahr wurden insgesamt sechs Projekte mit dem Bertini-Preis geehrt, an denen zusammen 126 junge Menschen beteiligt sind. Neben der Stadtteilschule Bramfeld gehören dazu unter anderem das Theaterprojekt „Nie wieder!“ der Klasse 8d der Otto-Hahn-Schule in Jenfeld, eine Stolperstein- und Biografie-Arbeit zu jüdischen Schülerinnen am Helene-Lange-Gymnasium, ein Demokratieprojekt mit großem Banner am Friedrich-Ebert-Gymnasium sowie ein umfangreicher Aktionsmonat zur „Julius Hirsch Schule“ an der Berufsschule BS02.

Quartiersentwicklung am Haidlandsring: Pläne liegen aus

Mit dem heutigen Start der öffentlichen Plandiskussion nimmt die Weiterentwicklung des Wohnquartiers am Haidlandsring und der Bramfelder Drift konkrete Formen an. Der Bebauungsplan-Entwurf „Bramfeld 74“ sieht vor, den dortigen Wohnungsbestand umfassend zu modernisieren und durch Nachverdichtung zu erweitern. Ziel der städtebaulichen Planung ist die Schaffung von rund 225 zusätzlichen Wohneinheiten. Um dem Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in Hamburg gerecht zu werden, ist festgesetzt, dass mindestens 35 Prozent der neu entstehenden Wohnungen öffentlich gefördert werden.

Bramfelder Drift Ecke Haidlandsring (Foto: L. Judt)

Der Entwurf gliedert das fast acht Hektar große Areal in verschiedene Baufelder, um eine der Lage angemessene Bebauung zu gewährleisten. Während westlich der Bramfelder Drift Gebäude mit bis zu neun Geschossen zulässig sind (orientiert am dortigen Bestand), ist für die Bereiche nördlich, westlich und südlich des Haidlandsrings eine Begrenzung auf maximal vier Vollgeschosse vorgesehen. Im nördlichen Teilbereich des Plangebiets sieht das Konzept eine abgestufte Höhe von bis zu drei Geschossen vor.

Trotz der geplanten baulichen Erweiterungen soll die charakteristische Freiraumqualität der Siedlung, die durch Baumbestände und Grünflächen geprägt ist, weitgehend erhalten bleiben. Die Maßnahmen betreffen überwiegend Bestände der Baugenossenschaft Dennerstraße-Selbsthilfe eG, die teilweise ersetzt, modernisiert oder aufgestockt werden sollen. Seitens des Bezirksamts Wandsbek wird betont, dass eine langfristige und schrittweise Entwicklung des Quartiers angestrebt wird, statt einer sofortigen Umsetzung aller Baumaßnahmen.

Vom 7. Januar bis zum 9. Februar 2026 besteht nun die Möglichkeit, die detaillierten Planunterlagen einzusehen. Die Dokumente sind über den städtischen Online-Dienst „Bauleitplanung online“ abrufbar sowie physisch im Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung im Bezirksamt Wandsbek öffentlich ausgelegt. Während dieser Frist können Stellungnahmen zum Entwurf elektronisch, per E-Mail oder schriftlich bei der zuständigen Dienststelle eingereicht werden.

Mützendorpsteed wieder geöffnet

Die Bauarbeiten an der neuen U5-Haltestelle am Bramfelder Dorfplatz bringen eine gute Nachricht für Verkehrsteilnehmer: Von der Heukoppel aus ist der Mützendorpsteed seit diesem Wochenende als Einbahnstraße in Richtung Norden wieder befahrbar. Diese Öffnung ist möglich, weil die Schlitzwandarbeiten und erste Aushubarbeiten im nördlichen Bereich planmäßig abgeschlossen wurden. Die stabilisierenden Wände für die spätere Baugrube stehen bereits, sodass der Einmündungsbereich nicht mehr gesperrt bleiben muss. Der Bramfelder Dorfplatz selbst bleibt weiterhin als Einbahnstraße in Richtung Bramfelder Chaussee befahrbar.

Die Baustelle am Mützendorpsteed Ecke Heukoppel (Foto: L. Judt)

Insgesamt verlaufen die Arbeiten am Bramfelder Dorfplatz erfolgreich: Rund 85 Prozent der Schlitzwandarbeiten für die Baugrube sind bereits abgeschlossen, und der Aushub ist an einigen Stellen auf über sieben Meter Tiefe fortgeschritten. Parallel schreiten die Arbeiten für die Fußgängerunterquerung im Bereich der Bramfelder Chaussee voran, wo die Schlitzwandarbeiten vollständig abgeschlossen sind.

Die U-Bahn-Haltestelle ist Teil des ersten Bauabschnitts der neuen U5-Linie, der von Bramfeld bis zur City Nord und zum Borgweg führt und voraussichtlich 2033 in Betrieb gehen soll. Trotz der Verkehrseinschränkungen liegt das Großprojekt der Hamburger Hochbahn im Nordosten der Stadt damit im Plan.